26.02.2021 Adrian

Photovoltaik: Frühlingswetter sorgt für erstes Leistungshoch des Jahres

Lieferte in den vergangenen Tagen gute Erträge: unser Solarpark am Flughafen Köln/Bonn (Bild: RheinEnergie).

Sonne satt und milde Temperaturen – das Wetter der vergangenen Tage war Balsam für unsere Lockdown-geschundenen Seelen. Unsere Kolleginnen und Kollegen von den Erneuerbaren Energien hatten gleich doppelt Grund zur Freude. Denn unsere Photovoltaikanlagen sind während der Sonnenstunden zur Hochform aufgelaufen und haben Bestwerte abgeliefert.

Nach Wochen im Lockdown war das frühlingshafte Wetter der vergangenen Tage Balsam für die Seele. Ob ein Spaziergang am Rhein, ein entspannter Lauf durch die Felder oder das Verweilen auf einer Parkbank – bei ungetrübtem Sonnenschein und annähernd 20 Grad Celsius konnten wir wieder etwas Hoffnung auf einen Sommer mit Lockerungen schöpfen.

 

Grund zur guten Laune hatten auch die Kolleginnen und Kollegen von den Erneuerbaren Energien: Denn unsere 24 PV-Anlagen in der Bundesrepublik haben in den letzten Tagen ordentlich Strom produziert – und zwar mustergültig. „Wir beobachten unsere Erneuerbare Energien-Anlagen rund um die Uhr“, sagt Projektmanager Christian Kalbfuß. „Und wenn eine Anlage bei guten Bedingungen optimale Leistung bringt, freut uns das immer sehr. Das bildet sich dann, wie etwa bei unserer Anlage am Flughafen, in einer nahezu mustergültigen Verlaufskurve ab.“ 

Die Kurve zeigt die Stromausbeute unserer PV-Anlage am Flughafen Köln/Bonn vom vergangenen Donnerstag (25.2.). Einzig eine Wolke (Knick gegen 14:00 Uhr) trübt die Performance (für Großansicht aufs Bild klicken).

Der Zeitpunkt der höchsten Stromausbeute unserer PV-Anlage am Flughafen Köln/Bonn lag am Donnerstag (25.2.) in den Mittagsstunden zwischen 12:00 und 14:00 Uhr. Um diese Zeit steht die Sonne am höchsten und hat den für die Solarzellen günstigsten Einstrahlwinkel. Den kleinen Knick gegen 14:00 Uhr hat übrigens eine größere Wolke verursacht, die über Köln hinweggezogen ist.

Die Anlage am Flughafen Köln/Bonn ist eine der ersten in unserem Portfolio. Sie bringt es auf einer Fläche von 2.211 m2 auf eine Leistung von 295 Kilowatt (kW). Das ist ausreichend, um rund 103 Kölner Haushalte mit Strom zu versorgen.

Video: In drei Schritten zur Klimaneutralität

In Köln und Umgebung wollen wir die Photovoltaik in den kommenden Monaten und Jahren übrigens weiter ausbauen. So haben wir 15 Areale in städtischem Besitz ausgemacht, die sich unseren Erhebungen zufolge bestens für die Nutzung von Solarenergie eignen. Das theoretische Leistungspotenzial dieser Flächen beläuft sich auf rund 30 Megawatt (MW). Damit ließen sich weitere 10.000 Kölner Haushalte klimaschonend mit Strom versorgen – bei optimaler Aufstellung der Module und idealen Wetterbedingungen. Und letztere könnten dann für viele weitere mustergültige Verlaufs- bzw. Stimmungskurven sorgen.





Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!