19.01.2018 Kathrin

Orkantief „Friederike“: 60 Kollegen im Dauereinsatz

Tief „Friederike“ hat rund 60 Kollegen aus unserem Technischen Netzservice einen turbulenten Tag und eine lange Nacht beschert. Bis 2:00 Uhr nachts waren sie ohne Pause im Krisenstab, in der Leitstelle und vor Ort im Einsatz, um Sturmschäden zu beheben – und unsere Kunden wieder mit Strom zu versorgen.

Während unsere Kölner Kunden weitgehend von Stromausfällen verschont geblieben sind, traf es die BELKAW-Kunden im Bergischen besonders hart. Umgestürzte Bäume hatten Freileitungen beschädigt, im Mittelspannungsnetz gab es mehr als 25 Störungen und viele Stationen waren vom Netz.

Stromausfälle im Bergischen

„Damit war rund ein Fünftel aller Kunden im Netzgebiet der BELKAW (Bergisch Gladbach, Odenthal, Kürten, Burscheid und Leichlingen) in Spitzenzeiten ohne Strom. In enger Absprache mit den Kollegen aus der Leitstelle haben wir mit Hochdruck daran gearbeitet, die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen“, so Frank Frohn, Leiter rechtsrheinische Stromnetze. Kein leichtes Unterfangen, denn ein Betreten der Waldgebiete bedeutete für die Einsatzkräfte Lebensgefahr, so lange der Wind nicht nachgelassen hatte.

Video: Unterwegs mit unserem Entstördienst

Doch es gab spontan kollegiale Unterstützung für die unermüdlichen Helfer: „Die Fahrbereitschaft hat uns unter die Arme gegriffen, und das Küchen-Team hat uns mit Verpflegung versorgt – so konnten wir uns zwischendurch ein wenig stärken“, so Frohn.

Notstromaggreagate jetzt im Einsatz

Am Freitag waren bereits alle Kunden wieder versorgt. Dort, wo Leitungen völlig zerstört worden sind, kamen Notstromaggregate zum Einsatz. Insgesamt werden die Instandsetzungsarbeiten wohl noch rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Weiterhin viel zu tun also für die Kolleginnen und Kollegen von Technischen Netzservice. 





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