01.07.2021 Gast

Hitze und Dürre: Wasser marsch im heimischen Garten?

Kann man in Zeiten des Klimawandels und der Dürreperioden eigentlich noch guten Gewissens seine grüne Oase wässern? Ja, man kann. Allerdings sollte man im Hinblick auf den Wasserverbrauch Augenmaß walten lassen. Insbesondere, was den eigenen Geldbeutel angeht. Hier ein paar hilfreiche Tipps:

1. Die Uhrzeit ist entscheidend

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Rasen, Beete oder auch Balkonpflanzen bewässert man am besten frühmorgens oder am späten Abend. Übrigens eine gute Gelegenheit, nach dem Aufstehen oder vor dem zu Bett gehen für ein paar Minuten die Ruhe zu genießen. Morgens und abends ist die Verdunstung am geringsten, das Wasser versickert direkt ins Erdreich und gelangt so in die tiefen Bodenschichten und an die Wurzeln.

Seltenes, dafür kräftiges, ausgiebiges Gießen ist besonders zielführend. Doch Vorsicht: Das Wasser sollte nicht auf die Blätter kommen, denn dort verdunstet es schnell und kann zu Verbrennungen oder Pilzinfektionen bei den Pflanzen führen.

2. Augen auf beim Pflanzenkauf

Der romantische Bauerngarten liegt immer noch voll im Trend. So auch Hortensie, Rhododendron und Co. Sie sind schön anzusehen und versprühen eine gewisse Eleganz. Leider benötigt die Blütenpracht aber auch viel Wasser. Besser ist es da, auf heimische Gewächse mit geringem Wasserbedarf setzen. Der NABU hilft an dieser Stelle  mit guten Tipps weiter.

3. Mulchen ist gar nicht so schwer

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Rindenmulch funktioniert fast so gut wie ein automatisches Bewässerungssystem. Der Mulch speichert Wasser und gibt es nach und nach an Sträucher, Stauden oder Bäume ab. Das späte Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt zum Mulchen. Dann ist der Boden warm und feucht und kann mithilfe einer Mulchschicht viel Wasser speichern.

4. Tonnenweise Wasser

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Eine Regentonne spart bares Geld, denn das Bewässern aus der Tonne kostet keinen Cent. Am einfachsten stellt man die Regentonne neben einem Regenfallrohr auf. Aber Achtung: Eine Abdeckung ist ein Muss! Sie beugt Verdunstung und Stechmückenlarven vor und schützt Kleinkinder vor Unfällen.

5. Kübelweise Wasser sparen

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Blumen in Kübeln oder Balkonkästen sollten immer auf einer Schicht aus Blähton wachsen. Das Prinzip ähnelt dem beim Mulchen: Der Blähton speichert Wasser und gibt in Trockenperioden Feuchtigkeit an die Pflanzen ab. Die richtige Kübelwahl ist ebenfalls entscheidend. Durch glasierte Keramikkübel entweicht weit weniger Feuchtigkeit als durch unglasierte Terrakottatöpfe.

6. Spar-Tipp Gartenwasserzähler

In jedem Fall lohnt es sich, über die Installation eines Gartenwasserzählers nachzudenken. Denn das Gießwasser versickert im Erdreich. Dafür werden also keine Abwassergebühren fällig!





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