30.11.2016 Adrian

Schüler-Wettbewerb: Am Dreikönigsgymnasium steppt der „Klimabär“

Leonhard Wattenbach und Steffan Schlein haben die Klimabär-App entwickelt. Mittlerweile studieren sie an der RWTH-Aachen (Foto: RheinEnergie).

In den kommenden vier Wochen messen sich drei Schulklassen am Dreikönigsgymnasium im Energiesparen. Dafür haben wir deren Klassenräume zusammen mit unseren Partnern mit intelligenter Messtechnik ausgestattet. Die passende Smartphone-App stammt von den Schülern.

Um Schüler für Klimafragen zu sensibilisieren, haben wir im Rahmen unserer Klimaschutzinitiative SmartCity Cologne im Dreikönigsgymnasium das Projekt „Klimabär“ gestartet. Bei dem wetteifern drei Klassen der Jahrgangsstufe acht in den kommenden vier Wochen um den niedrigsten Verbrauch an Strom und Heizenergie in ihren Klassenzimmern. Um dies zu ermöglichen, haben die Projektpartner und die RheinEnergie die Schulräume mit Messgeräten ausgestattet und die Heizungsventile ausgetauscht, damit die Schülerinnen und Schüler die Wärmezufuhr selbst regulieren können.

Smarte App von smarten Schülern: Die Smartphone-App dokumentiert den Verlauf des Wettbewerbs und wurde von zwei ehemaligen Schülern programmiert (Foto: RheinEnergie).

Ein Hauptelement des Wettbewerbs stammt allerdings von zwei ehemaligen Schülern des Dreikönigsgymnasiums: Um den Energieverbrauch und dessen Konsequenzen zu visualisieren, haben Leonhard Wattenbach und Steffan Schlein die App „Klimabär“ entwickelt. 

Steigt der Verbrauch, schmilzt die Eisscholle

Sie zeigt einen Eisbären auf einer Eisscholle, die bei steigendem Energieverbrauch – in Viertelstunden-Intervallen gemessen − kleiner wird. Jene Klasse, die nach der Wettbewerbsphase am wenigsten Energie verbraucht hat, bekommt einen Preis. Zusätzlich gibt es Wochenziele, die alle Klassen gemeinsam erreichen müssen, um das Wohlbefinden des virtuellen Eisbären zu steigern. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schüler für die Themen „Energie“ und „Klimaschutz“ zu interessieren und zu begeistern. 

Schüler und Projektbeteiligte während der Vorstellung des Wettbewerbs im Dreikönigsgymnasium (Foto: RheinEnergie).

„Schule hat so viel Innovationspotential“, bemerkte die stellvertretende Schulleiterin Barbara Wachten bei der Vorstellung des Wettbewerbs, „es muss nur geweckt werden.“ 

Neben der RheinEnergie unterstützen manageE, NetCologne und [ui!] - the urban institute das Projekt. Die nötige Heizmesstechnik stammt von Brunata-Metrona.





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