22.05.2019 Adrian

LED-Beleuchtung – ohne intelligente Vernetzung wie ein Motor auf Vollgas

Clever vernetzte LED-Technik senkt die Beleuchtungskosten von Unternehmen erheblich (Bild: RheinEnergie).

Mit Sprachassistenten wie Alexa haben auch zahlreiche smarte Anwendungen unser Zuhause erobert. Die Gebräuchlichste dürfte das intelligente Licht sein. Was in vielen Wohnungen bereits Standard ist, gehört in Betrieben noch zur Ausnahme. Dabei ließen sich die Beleuchtungskosten dort durch intelligente Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Höchste Zeit nachzurüsten. 

„Alexa, schalte das Licht an!“ Für immer mehr Menschen gehört dieser Satz beim Betreten ihrer Wohnung längst dazu. Denn die cleveren Sprachassistenten von Amazon, Apple, Google und Co. sind in den heimischen Wohnzimmern weiter auf dem Vormarsch. Das ist nicht verwunderlich. Die digitalen Mitbewohner machen uns das Leben leichter. Sie spielen unsere Lieblingsmusik, wecken uns am Morgen, schalten, mit smarten Leuchtmitteln vernetzt, das Licht an oder aus, wechseln dessen Helligkeit und Farbton. Was die einen als überflüssig abtun, möchten die anderen gar nicht mehr missen.

So facettenreich und bequem die vernetzte Beleuchtung des eigenen Zuhauses auch ist – bezogen auf die Energieeffizienz und damit verbundene Einsparpotentiale ist dort nicht viel zu holen. Denn viel ist an dieser Stelle bereits erreicht, wenn man alte Leuchtmittel durch sparsame LED ersetzt hat. Ob diese dann mit Alexa und Co. vernetzt sind, spielt bei den vergleichsweise geringen Kosten für die heimische Beleuchtung kaum eine Rolle.

Bis zu 80 Prozent Einsparung

Ganz anders verhält es sich in vielen Unternehmen. Dort sind die Kosten für die Beleuchtung alles andere als gering. Ob Bürogebäude, Produktions- oder Lagerhalle – allzu oft hängt noch veraltete Beleuchtung an den Decken. Und selbst wenn diese bereits durch sparsame LED ersetzt wurde, geht ohne intelligente Steuerung ein großes Einsparpotential verloren. „Die Unternehmer wissen meistens gar nicht, wie viel sie an dieser Stelle sparen können“, sagt Michael Reif, Energiemanager bei der RheinEnergie. „Entsprechend verwundert sind unsere Kunden dann, wenn wir ihnen die monatliche Ersparnis nach einer Umrüstung vorrechnen. Die Beleuchtungskosten lassen sich in den meisten Fällen um 80 Prozent reduzieren. Da kommt dann schon eine beachtliche Summe zustande.“ 

In vielen Wohnungen ist die Lichtsteuerung bereits "smart". Firmen könnten ihre Energiekosten mit einer intelligenten Steuerung der Beleuchtung erheblich senken (Bild: AdobeStock).

Das erreiche man mit hochwertigen und effizienten LED-Leuchten „Made in Germany“ sowie feinster Sensorik. Diese steuert die Leuchten stets optimal aus. Wenn sich etwa keine Personen in der Halle befinden, schaltet sich die Beleuchtung automatisch aus oder dimmt sich auf einen vorab festgelegten Helligkeitswert. Ist in einem Büro ausreichend Tageslicht vorhanden, regeln sich die Lampen automatisch nach. Dabei immer im Blick: die individuellen Anforderungen und die Arbeitsstättenrichtlinien.   

„Wie ein Automotor auf Vollgas“

Energiemanager Michael Reif.

„Eine LED-Leuchte ohne intelligente Steuerung ist wie ein Automotor, der immer auf Vollgas läuft“, sagt Michael Reif von der RheinEnergie. „Da geht viel Energie verloren. Dabei lässt sich LED-Technik sehr genau regeln. Und genau diesen Vorteil nutzen wir mit unseren Sensoren, indem wir jede Leuchte individuell einstellen. Die volle Leistung wird den LED so nur selten abverlangt. Das verlängert dann auch deren Lebensdauer.“ 

Die Sensoren sind übrigens sehr vielfältig. Die erhobenen Daten lassen sich auch nutzen, um die Heizung und Lüftung in den Gebäuden zu steuern oder Besucher- und Logistikströme zu erkennen. Die Daten sind am Desktop einsehbar. Dort lassen sich einzelne Parameter wie Helligkeitswerte auf Wunsch auch ändern.

Wer erwägt, seine Firma auf intelligentes Licht umzurüsten, muss hohe Kosten nicht fürchten. Auf Wunsch geht die RheinEnergie in Vorleistung und übernimmt die Investitionskosten. „Wir bieten das intelligente Licht auch als Contracting-Lösung an“, sagt Michael Reif. „Der Kunde zahlt lediglich eine monatliche Rate. Wir übernehmen dafür die Anschaffungskosten, kümmern uns um die Installation und garantieren den fehlerfreien Betrieb. Durch die Einsparungen zahlt sich die Anlage für die Kunden von alleine ab.“


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