28.11.2016 Adrian

Kostenfalle Weihnachtsbeleuchtung: So bleibt die Stromrechnung niedrig

Passend zur (Vor-)Weihnachtszeit erhellen blinkende Lichterketten und leuchtende Weihnachtsdeko Bäume, Wohnungen und Häuserfassaden. Wer bei der Auswahl der Leuchtmittel nicht auf deren Verbrauch achtet, treibt am Jahresende schnell seine Stromrechnung in die Höhe. Ein paar einfache Tipps schaffen Abhilfe.

 

Jetzt, kurz vor Weihnachten, wenn die Tage kurz sind, das Wetter trist und Licht Mangelware ist, sorgen indirekte Lichtquellen für eine gemütliche Atmosphäre in Haus und Wohnung und hellen ganz nebenbei auch so manches Gemüt wieder auf. 

Sparsam und langlebig: LED-Beleuchtung

Da wundert es nicht, dass vielerorts seit dem ersten Advent blinkende Lichterketten und bunte Weihnachtsdekoration Bäume, Wohnungen und Fassaden schmücken. Was dabei häufig außer Acht gelassen wird: Trotz der relativ kurzen Einsatzzeit kann Weihnachtsbeleuchtung die Stromrechnung am Jahresende noch einmal deutlich in die Höhe treiben. Etwa wenn statt sparsamer LED-Beleuchtung noch veraltete Glühbirnen im Einsatz sind. So verbraucht eine Lichterkette mit Glühbirnen in nur sechs Wochen rund 33 Euro Strom, wie die Deutsche Energie-Agentur errechnet hat. 

Im Geschäft hat LED-Beleuchtung den herkömmlichen Lichterschmuck mit Glühbirnen schon lange verdrängt. Und das völlig zu Recht: "Trotz der etwas höheren Anschaffungskosten lohnt sich die Investition, da LED-Lichterschmuck sparsamer und äußerst langlebig ist. Zudem schneidet er auch bei der Sicherheit besser ab", sagt Thomas Haupt, Experte für Produktsicherheit beim TÜV Rheinland. 

Auf Prüfzeichen achten

Wer seinen Bestand erneuern oder ausbauen will, sollte beim Kauf aber einige Faktoren beachten:

 

  • Anders als für herkömmliche Leuchtmittel gibt es für Weihnachtsbeleuchtung kein Energielabel. Einen prüfenden Blick auf den Stromverbrauch sollte man zur Orientierung dennoch nicht vergessen. Dieser sollte 6 W (bei 100 LEDs) nicht überschreiten.

  • Weihnachtsbeleuchtung für den Außenbereich wird häufig zusammen mit einem Akku angeboten, der über Solarzellen mit Energie versorg wird. Vom Kauf ist eher abzuraten: Da im Winter nur selten die Sonne scheint, ist der Akku am Abend häufig nicht ausreichend geladen. Die Beleuchtung schaltet sich dann nicht oder nur kurz ein.

  • Die Ware sollte Prüfzeichen von GS und VDE aufweisen – sowohl auf dem Produkt als auch auf der Verpackung.

  • Außenbeleuchtung sollte den Aufdruck IP 44 haben. Er gibt Aufschluss über den Feuchtigkeitsschutz der Ware (je höher die Ziffer ist, desto besser).

  • Die Sicherheitshinweise sollten auch auf Deutsch verfasst sein.

  • Vor dem Kauf die Leitungen, Fassungen und Lampen auf Schäden prüfen.

So, jetzt können Wohnung, Garten und Balkon hell erstrahlen. Bei Fragen und Anregungen freuen wir uns auf eine Nachricht von euch.





Stefan Günther

Hallo,
eine Frage: wenn die Licherkette mit Glühbirnen 33 Euro an Kosten verursacht, wie hoch sind denn die Kosten mit einer LED-Lichterkette?
VG
Stefan Günther

Adrian

Hallo Stefan Günther,

bei einer LED-Lichterkette liegen die Kosten deutlich darunter, nämlich bei gerade einmal 60 Cent. Bei diesem Wert sind wir davon ausgegangen, dass die Lämpchen sechs Wochen lang ca. 7 Stunden pro Tag leuchten. Bei einer Leistung von 6 Watt verbraucht die Lichterkette in diesem Zeitraum dann nur 2,22 kWh. 2,22 x 26,72 ct/kWh = 59,32 ct. Ein gutes Argument für eine Umrüstung?!


Beste Grüße

Adrian

Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!