06.08.2018 Claudia

Der Kühlschrank – dein Freund und Helfer bei Hitze

Auch Bodylotion und Sonnencreme finden im Kühlschrank Platz und sorgen gut gekühlt beim Auftragen für Erfrischung (Bild: AdobeStock).

Bei den derzeitigen Temperaturen sehnen wir uns vor allem nach einem: ein wenig Schatten und einem riesigen Kühlschrank voll kalter Getränke. Wir verraten euch, wofür ihr letzteren außerdem benutzen könnt und was ihr beachten müsst, um auch über die Hitzewelle hinaus noch Freude an ihm und kühles Kölsch in ihm zu haben.

Steigt das Thermometer über 30 Grad, wird es schnell voll im Kühlschrank. Es müssen allerdings nicht immer nur Getränkeflaschen und Wassermelonen sein, die wir dort lagern. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einer gefüllten Pflanzensprühflasche? Der eiskalte Wassernebel sorgt für den perfekten Kältekick zwischendurch. Wer es etwas weniger nass, aber genauso kühl mag, legt einfach seine Bodylotion oder Sonnencreme in den Kühlschrank. 

Extratipp für heiße Nächte: Eine Wärmflasche für einige Stunden in den Kühlschrank packen und sich über angenehm kalte Füße im Bett freuen. Nicht kalt genug? Dann rein mit euren Schlafklamotten in den Kühlschrank – oder bei ganz Mutigen sogar ab ins Eisfach damit.

Wo lagere ich was?

Wer zwischen Bodylotion und Boxershorts noch Platz für Lebensmittel und Getränke hat, sollte unbedingt darauf achten, wo er was lagert. Denn davon hängt ab, wie lange Wurst & Co. frisch bleiben. Grundsätzlich gilt: Da Wärme nach oben steigt, ist der wärmste Bereich im Kühlschrank die obere Hälfte der Tür, der kälteste die unterste Glasplatte. 

Im Kühlschrank herrschen Temperaturunterschiede, die man beim Verstauen der Lebensmittel beachten sollte (Bild: AdobeStock).

So räumt ihr den Kühlschrank richtig ein:

 

Oben: geöffnete Gläser und Dosen, Senf, Ketchup, Getränke, Salatdressings, gekochte Essensreste

 

Mitte: Milchprodukte wie Joghurt, Quark, Sahne, Crème fraîche und Käse

 

Unten: schnell verderbliche Lebensmittel, z.B. Fisch, Fleisch und Wurst

 

Gemüsefach: alle kühlschranktauglichen Obst- und Gemüsesorten wie Birnen, Trauben, Äpfel, Beeren und Blattsalate. Als Faustregel gilt: Heimische Sorten mögen es kühl.

 

Nicht in den Kühlschrank gehören dagegen exotische Früchte wie Bananen, Mangos oder Ananas, aber auch Tomaten, Zucchini und Gurken, da diese Gemüsesorten bei niedrigen Temperaturen ihr Aroma verlieren.

 

Kühlschranktür: Butter, Eier, Getränkeflaschen, Soßenflaschen, Marmelade, Honig

Auf den Standort kommt es an

Genau so wichtig, wie die richtige Platzverteilung im Inneren des Kühlschranks, ist der Aufstellort des Gerätes selbst. Achtet darauf, dass er nicht direkt neben Wärmequellen wie Heizung, Herd oder Spülmaschine steht und vermeidet möglichst eine dauerhafte intensive Sonneneinstrahlung. Außerdem solltet ihr regelmäßig die Türdichtungen mit mildem Putzmittel reinigen, denn nur wenn sie sauber sind, schließen diese richtig und lassen so keine wertvolle Kälte entweichen.

 

Extratipp: Fetthaltige Lippenpflegestifte halten die Gummidichtungen schön geschmeidig – ebenfalls eine Voraussetzung dafür, dass die Tür richtig schließen kann. 

Her mit dem Neuen

Wer noch keinen Kühlschrank hat, sollte sich schnellstmöglich einen zulegen, denn die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Worauf ihr beim Kauf achten solltet und viele weitere nützliche Tipps zum Thema bekommt ihr an dieser Stelle.  

 

Und was auch immer ihr dann in eurem (neuen) Kühlschrank lagert – ob Bier oder Bodylotion, ob Wasser- oder Wärmflaschen: Wir wünschen euch stets einen kühlen Kopf und einen schönen Sommer mit eurem coolen Freund und Helfer.

Dieser Beitrag stammt von unserer Gastautorin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr sie unter presse@rheinenergie.com. Weitere Texte von Claudia findet ihr in ihrem Reise-Blog Lieblingsplätze.





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