18.08.2016 Adrian

Multimedia-Projekt „SilentMOD“: So sinnlich könnt ihr den Kölner Dom während der Gamescom erfahren

Betörend: die Multimedia-Installation „SilentMOD“ (Foto: RheinEnergie).

Riechen, hören, sehen – wer den Kölner Dom während der Computerspielmesse Gamescom besucht, kann ihn mit allen Sinnen erfahren. Mit der Licht- und Laserinstallation „SilentMOD“ verwandelt das Domkapitel das Gotteshaus – auch mit unserer Hilfe – in ein Gesamtkunstwerk.

Jugendliche in ein Gotteshaus locken? Während der Computerspielmesse Gamescom, auf der hunderte Spieleneuheiten auf die daddelfreudige Kundschaft warten? Leicht geht anders. Das dürfte auch dem Domkapitel klar gewesen sein. Dennoch hat man die Chance genutzt. Schließlich strömen die Spielefans zu Tausenden in die Messehallen. Zusammen mit Projektpartnern hat das Domkapitel die spektakuläre Multimedia-Installation „SilentMOD“ ins Leben gerufen. Die verwandelt den Kölner Dom in ein Gesamtkunstwerk: sphärische Elektro-Klänge, ein betörender Duft und ein blauer Tunnel aus Laserlicht gepaart mit Kunstnebel – wer den Dom von Donnerstag bis Samstag zwischen 22.00 Uhr und 2.00 Uhr besucht, betritt eine völlig neue Welt. 

So bunt strahlt der Kölner Dom während der Gamescom

  • Zusammen mit Projektpartnern hat das Domkapitel die spektakuläre Multimedia-Installation „silentMod“ ins Leben gerufen (alle Bilder: RheinEnergie, silentMod). 

  • Die verwandelt den Kölner Dom in ein Gesamtkunstwerk: ... 

  • ... sphärische Elektro-Klänge, ein betörender Duft und ein blauer Tunnel aus Laserlicht gepaart mit Kunstnebel.

  • Wer den Dom von Donnerstag bis Sonntag zwischen 22.00 Uhr und 2.00 Uhr besucht, betritt eine völlig neue Welt.

  • An Technik wurde nicht gespart. Vier Nebelmaschinen sorgen dafür, dass die Laserstrahlen dreidimensionale Wirkung erzeugen.

  • Wir konnten uns ebenfalls in das Projekt einbringen und sorgen dafür, dass die beiden Domspitzen abwechselnd blau, rot und gelb pulsieren. 

  • Das ermöglichen 16 LED-Scheinwerfer, von denen es jeder auf 600 Watt Leistung bringt. 

„Wir wollen den jungen Menschen das starke Gefühl geben, in der Kirche willkommen zu sein und wir wollen mit ihnen in den Dialog treten“, beschreibt Dompropst Gerd Bachner das Projekt. Das bediene sich bewusst der Ausdrucksmittel der heutigen Jugendkultur, ihrer Bilder, ihrer Sprache, so Bachner weiter. Getanzt wird übrigens auch: Drei Industrieroboter verkörpern vor dem Altar die Heiligen Drei Könige und „suchen“ mit geschmeidigen Bewegungen mithilfe von Laserleuchten im Kirchenraum nach Jesus.

An Technik wurde nicht gespart. Vier Nebelmaschinen sorgen dafür, dass die Laserstrahlen dreidimensionale Wirkung erzeugen. Die Parfümeure Roland Buncik, Peter Hampe und Mike Hoffmeister haben für „SilentMOD“ eigens den Duft „Incense 2.0“ entwickelt. Die sphärische Musik, die aus den Boxen schallt, kommt vom Pult der beiden Kölner Star-DJs Blank & Jones. Die Musiker inszenieren ihre Musik live auf einer Empore. Um die zahlreichen Lampen mit Energie zu versorgen, sind 2.500 Meter Kabel nötig. Mit dem einmaligen Aufbau ist es übrigens nicht getan. Die Installation wird jeden Tag auf- und abgebaut, um den Tagesbetrieb nicht zu stören. 

360°-Video: Lasershow im Kölner Dom (via Express)

Wir konnten uns ebenfalls in das Projekt einbringen und sorgen dafür, dass die beiden Domspitzen abwechselnd blau, rot und gelb pulsieren. Das ermöglichen 16 LED-Scheinwerfer, von denen es jeder auf 600 Watt Leistung bringt. 

Eins steht fest: Mit dieser tollen Aktion dürfte es leicht sein, ein (junges) Publikum in den Dom zu locken. Wir sind noch ganz fasziniert von der Generalprobe und lassen uns „SilentMOD“ auch in den kommenden Tagen nicht entgehen. 

Was und wo?
Multimedia-Installation „SilentMOD“ im Kölner Dom
Wann?
Täglich von Donnerstag, 18. August, bis Samstag, 20. August,
zwischen 22.00 Uhr und 2.00 Uhr
Kosten?
Der Eintritt ist frei.

Schon gewusst?

An 365 Tagen im Jahr sind wir für die Anstrahlung des Doms und seiner architektonischen Details zuständig. 231 Strahler setzen wir dafür ein.





Reizig

Das ist super, den Kölner Dom so farbenfroh und klangvollen zu inszeniert.

Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!