13.08.2020 Janine

Sommerhitze in Köln: Das Wetter treibt den Wasserverbrauch in die Höhe

Die tropischen Temperaturen der vergangenen Tage haben unseren Kolleginnen und Kollegen eine Menge Arbeit beschert. Denn mit Anstieg der Temperaturen sind auch die täglichen Wasserverbräuche um fast ein Drittel angestiegen. Die Kölner wollten schwimmen, planschen, Blumen gießen, duschen und natürlich viel trinken. Letzteres ist in der Hitze besonders wichtig, da ein Flüssigkeitsmangel sonst zu Kreislaufproblemen, Muskelkrämpfen und Konzentrationsschwäche führen kann. 

Die Bundesärztekammer empfiehlt, bei hohen Temperaturen mindestens drei Liter am Tag zu trinken. Ein Erwachsener verliert bereits an „normalen“ Tagen durchschnittlich anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit. An heißen Tagen kann es schnell das Doppelte bis Dreifache sein. Körperlich anstrengende Arbeit und Sport erhöhen den Flüssigkeitsbedarf zusätzlich.

Abends steigt der Wasserverbrauch

Besonders in den Abendstunden wird viel Wasser verbraucht – der Höhepunkt ist meist gegen 20 Uhr erreicht. Am Donnerstag, 6. August, wurden in etwa die Verbrauchsspitzen der Vergleichstage aus den Jahren 2018 und 2019 erreicht. An diesem Tag haben wir pro Stunde mehr als 19.000 Kubikmeter aus den Kölner Wasserwerken abgegeben, normal sind in dieser Zeit etwa 12.000 Kubikmeter stündlich.

Den bisherigen Spitzenwert vom 25. Juli 2019 mit einer Tagesabgabe mit ca. 330.000 Kubikmetern (bei Temperaturen um 40 Grad) haben wir aber noch nicht überschritten.  

Keine Gefahr für Trinkwasserreserven

Selbst in solch heißen Sommern müssen sich unsere Kunden aber keine Sorgen machen, dass die Wasserquellen in der Kölner Bucht versiegen könnten. Das Angebot an Grundwasser, der Hauptquelle für unser Trinkwasser, ist groß genug: Unsere Grundwasservorkommen erneuern sich im Sommerhalbjahr kaum, ob es nun heiß ist oder nicht. Das Grundwasser bildet sich immer nahezu ausschließlich im Winterhalbjahr neu. Selbst für den komplett hypothetischen Fall, dass es überhaupt nicht mehr regnen würde, könnten wir rein rechnerisch vier Trockenjahre überstehen.

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