18.04.2019 Claudia

Frohe (Öko-)Ostern! Sieben praktische Tipps für ein natürlich schönes Fest

Auch an Ostern lässt sich vieles nachhaltig gestalten (Bild: Adobe Stock).

Blauer Himmel, bunte Eier – grüne Ostern. Wer das viertägige Hasenfest dieses Jahr einmal besonders nachhaltig feiern möchte, für den haben wir hier die sieben besten Tipps:

1. Viel Genuss, wenig Energie

Mit der Osternacht endet die 40-tägige Fastenzeit. Es darf also wieder ausgiebig geschlemmt und genossen werden. Damit die Zubereitung der Osterbrunch-Köstlichkeiten nicht für ein böses Erwachen bei der nächsten Stromrechnung sorgt, solltet ihr folgendes beachten:

  • immer einen Topf verwenden, der von der Größe zur Herdplatte passt
  • mit Deckel kochen verkürzt die Kochzeiten– und die Wartezeit auf das leckere Essen
  • nach dem Aufkochen den Herd zurückdrehen und zum Weiterkochen die Restwärme nutzen
  • beim Kochen von Pasta, Reis & Co. nur so viel Wasser verwenden wie nötig
  • beim Backen statt Ober- und Unterhitze lieber Heißluft verwenden. Diese verteilt sich gleichmäßiger im Ofen und ihr könnt die Temperatur um etwa 20 Grad niedriger einstellen als angegeben. Vorheizen ist übrigens grundsätzlich nicht erforderlich.

2. Osterausflug mit dem E-Bike

Ob mit oder ohne Motor: Eine Fahrradtour an Ostern tut gut (Bild: Adobe Stock).

Nutzt das (hoffentlich) schöne Osterwetter und die vier freien Tage doch einmal dazu, um euch ein E-Bike zu leihen und eure Umgebung zu erkunden. So tut ihr etwas für eure Fitness und schont gleichzeitig die Umwelt. Eine Übersicht unserer Akkuladestationen findet ihr an dieser Stelle.

3. Zwei Schienen statt vier Rädern

Wer keine Lust auf Radeln hat, oder lieber etwas weiter weg möchte, kann das „SchönerTagTicket“ der Deutschen Bahn nutzen. Damit fahren zwei Erwachsene mit beliebig vielen (Enkel-)kindern unter 15 Jahren einen kompletten Tag durch NRW – für sagenhafte 46 Euro. Schont Klima und Nerven – denn statt ewig mit anderen Osterausflüglern im Stau zu stehen, seid ihr schnell und bequem am Ziel.

4. Eier färben? Aber natürlich!

Ohne chemische Farbstoffe: Eierfärben mit Roter Beete oder Zwiebelschalen (Bild: Adobe Stock).

Verwendet statt E 102 und E 129 zum Eierfärben doch mal Rote Beete, Spinat oder Zwiebelschalen. Dazu das Gemüse oder die Kräuter einfach kleinschneiden und in einem Topf mit Wasser aufkochen. In diesem Sud kocht ihr die Eier bis sie die gewünschte Farbintensität angenommen haben.

5. Und wohin mit den gefärbten Eiern?

Osternester aus dem Supermarkt bestehen häufig aus Kunststoff oder anderen umweltbelastenden Materialien. Unser Tipp: Das selbstgemachte Zero-Waste-Osternest aus Kresse, das nicht nur schön aussieht, sondern auch noch essbar ist. Die Kresse dafür etwa 4-6 Tage vor Ostern in einer flachen Schale auf feuchter Watte aussäen und an einen warmen, hellen Platz stellen.

6. Apropos Eier

Augen auf beim Eierkauf: Je kleiner die aufgedruckte Zahl auf den Eiern, desto besser. Kauft am besten nur Null-Eier, denn diese stammen von glücklichen Hühnern aus Biohaltung. Die beste Adresse für den nächsten Eierkauf sind natürlich die zahlreichen Hofläden in und um Köln, die sich auch für einen Osterausflug bestens eignen. Die schönsten findet ihr hier.

7. Kein Ostern ohne Schokohasen

Schokolade an Ostern? Klar doch. Und zwar fair und ökologisch produziert (Bild: Adobe Stock).

Schokohasen gehören zu Ostern wie Lebkuchen zu Weihnachten. Darauf verzichten? Schlechte Idee. Bio-Schokohasen? Sehr gute Idee. Diese werden mit Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt und enthalten in der Regel keine Farbstoffe oder andere fragwürdigen Inhaltsstoffe. Zudem ist der Kakao fairgehandelt, was bedeutet, dass der Kakaobauer für seine Arbeit und sein Produkt fair bezahlt wird – eben so, wie es sein soll.

Wer diese einfach umzusetzenden Tipps beherzigt, feiert Ostern ganz im Sinne des „Erfinders“ – des Hasen. Wir wünschen frohe Ostern und fröhliches (Bio-)Eier suchen!

Dieser Beitrag stammt von unserer Gastautorin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr sie unter presse@rheinenergie.com. Weitere Texte von Claudia findet ihr in ihrem Reise-Blog Lieblingsplätze.





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