19.11.2018 Claudia

Europäische Woche der Abfallvermeidung: Da simmer dabei!

Unternehmen und Institutionen aus über 30 Ländern beteiligen sich jedes Jahr an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“, die für dieses wichtige Thema sensibilisieren und Wege aus der Wegwerfgesellschaft aufzeigen will. 2018 sind auch wir dabei.

617 Kilogramm Müll – so viel produziert jeder von uns pro Jahr und trägt damit dazu bei, dass wir den zweifelhaften Titel „Verpackungsmüll-Europameister“ tragen. Ein Titel, den wir schnellstmöglich wieder los werden müssen. Und beim Papierverbrauch sieht es leider noch schlechter aus. Hier sind wir mit deutschlandweit jährlich 20 Millionen Tonnen sogar weltweit führend. Knapp 40% dieser Unsummen an Papier stammen aus deutschen Büros – allerdings zum Glück nicht aus unseren. Denn unser Unternehmen hat bereits vor einigen Jahren das „papierlose Büro“ eingeführt. Das bedeutet: Gedruckt wird nur wenn es wirklich unbedingt notwendig ist und digital geht vor analog. Daher wird zum Beispiel unsere Mitarbeiterzeitschrift nicht mehr als Druckausgabe im Haus verteilt, sondern als E-Paper bereitgestellt.

Motto der Aktionswoche 2018: Bewusst konsumieren – richtig entsorgen

Im Rahmen der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“ (17.-25.11.) wollen wir noch mehr tun, um für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. So informiert eine Ausstellung in unserem Atrium darüber, wie jeder von uns mit kleinem Aufwand einen großen Beitrag dazu leisten kann, Müll zu vermeiden und damit Ressourcen zu schonen. Zum Beispiel, in dem man auf Kaffeebecher aus Pappe verzichtet und wiederverwendbare Coffee-to-go-Becher benutzt. Würde sich jeder daranhalten, so könnten wir laut der „Deutschen Umwelthilfe“ bundesweit rund 320.000 Wegwerfbecher vermeiden – und zwar pro Stunde. RheinEnergie-Mitarbeiter, die noch keinen wiederverwendbaren Becher haben, können diesen während der Aktionswoche bei uns kaufen.

Kaffee zum Mitnehmen ist eine praktische Sache. Die dabei bislang entstehenden Müllberge aus nicht recycelbaren Einwegbechern sind vermeidbar – und das ganz einfach.

Gemeinsam viel erreichen

Außerdem bekommen wir am Parkgürtel Besuch von den Kollegen der „Stadtentwässerungsbetriebe“, die über „Abfall im Abwasser“ und dessen Folgen für uns alle informieren, sowie von den „Abfallwirtschaftsbetrieben“. Diese nehmen an einem Tag der Aktionswoche schadstoffhaltige Abfälle unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen, die nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden dürfen. Parallel dazu gibt es einen Infostand zum Thema. Ein Interview mit der Gründerin des verpackungsfreien Ladens „Tante Olga“ (Berrenrather Straße) beendet unsere Aktionswoche, deren Angebote leider nur unternehmensintern sind.

 

Das bedeutet aber nicht, dass Ihr die Abfallvermeidungswoche spurlos an Euch vorbeiziehen lassen müsst – im Gegenteil: Unter www.wochederabfallvermeidung.de/aktionsideen findet Ihr viele Aktionen und Ideen aus den vergangenen Jahren, die Euch hoffentlich dazu inspirieren, über Euer Müllverhalten nachzudenken oder Euch im nächsten Jahr vielleicht sogar selbst an der Kampagne zu beteiligen: Auf dass wir schon bald keine Europa- und Weltmeister sind – zumindest nicht in Sachen Abfall!

Dieser Beitrag stammt von unserer Gastautorin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr sie unter presse@rheinenergie.com. Weitere Texte von Claudia findet ihr in ihrem Reise-Blog Lieblingsplätze.





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