05.09.2018 Claudia

Strom sparen im Homeoffice – so geht’s richtig

Wer zu Hause arbeitet, verbraucht dort zusätzlich Energie.

Wohnzimmer statt Großraumbüro, Ruhe statt telefonierende Kollegen und keine langen Arbeitswege – wer im Homeoffice arbeitet, hat einige Vorteile, aber auch einen entscheidenden Nachteil: Heimarbeiter verbrauchen zusätzlich Energie – und zwar nicht zu wenig. Wer ein paar einfache Tipps beachtet, kann seinen Verbrauch aber in Grenzen halten. 

Augen auf beim Gerätekauf

Stromsparen fängt schon beim Kauf von Computer, Drucker und Co. an. Dass diese eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse haben sollten, versteht sich eigentlich von selbst. Dass aber Laptops wesentlich weniger Strom verbrauchen als festinstallierte PCs und Tintenstrahldrucker energieeffizienter sind als Laserdrucker, da sie keine Wärme für den Druckvorgang benötigen, wissen die wenigsten. Auch Kombigeräte, die drucken, scannen und kopieren können, sind hier ein guter Tipp. Sie sparen nicht nur Strom, sondern auch Platz auf dem heimischen Schreibtisch. 

Abschalten – aber richtig

Im Stand-By-Modus verbrauchen Geräte trotzdem noch Strom.

Wenn ihr viel mit dem Computer arbeitet, verbraucht ihr logischerweise auch viel Strom. Das lässt sich zwar nicht vermeiden, aber ein unnötiger Verbrauch zumindest reduzieren. Und zwar so: 

 

  • Schaltet den Computer in Arbeitspausen ab – und zwar richtig ab. Verbleibt er im Stand-By-Modus (der sich nur für kürzere Pausen lohnt), verbraucht er weiterhin jede Menge Strom.

  • Extratipp: Eine Steckdosenleiste, an die PC, Drucker und Kopierer angeschlossen sind, schaltet in Pausen und nach Feierabend alle Geräte mit nur einem Klick ab und vermeidet zusätzliche Kosten durch den Stand-by-Modus.

  • Stellt euren Monitor nicht heller ein als unbedingt notwendig, denn auch das verbraucht ebenfalls unnötig Energie.

  • So schön sie auch sein mögen: Bildschirmschoner sind wahre Energiefresser. Daher besser darauf verzichten.

Natürliches Licht statt Neonröhre

Anders als im Großraumbüro habt ihr im Homeoffice die freie Platzwahl – und die solltet ihr nutzen, um auch hier ein wenig Energie einzusparen. Stellt euren Schreibtisch wenn möglich vors Fenster, dann könnt ihr euch zumindest in den hellen Jahreszeiten eine Lampe sparen und habt zudem noch einen (hoffentlich) schönen Ausblick. Im Winter greift ihr am besten auf eine kleine Schreibtischlampe mit LED zurück, die im Idealfall auch noch dimmbar ist und sich so individuell an die aktuellen Lichtverhältnisse anpassen lässt.

Kalte Füße vs. Hitzkopf

Spart kostbare Wärme: stoß- statt dauerlüften.

Und noch ein Vorteil für Zuhause-Arbeiter: Ihr könnt selbst wählen, wie warm oder kalt ihr es gerne haben wollt und müsst keine Rücksicht auf die Kollegen mit den immer kalten Füßen oder den hitzigen Chef nehmen, der ständig die Fenster aufreißt, um sich ein wenig abzukühlen. Bei 22 Grad habt ihr nicht nur eine optimale Raumtemperatur, sondern spart auch bares Geld, denn mit jedem zusätzlichen Grad verbraucht ihr etwa sechs Prozent mehr Energie. Wer frische Luft braucht, sollte lieber einmal kurz stoßlüften, als die Fenster dauerhaft angekippt zu lassen. Denn so verschwendet ihr keine Heizenergie .

Und last but not least: Nur ausdrucken, wenn es wirklich unbedingt notwendig ist. So machen wir das bei der RheinEnergie auch – in unserem (fast) papierlosen Großraumbüro, in dem wir uns trotz der laut telefonierenden Kollegin mit den immer kalten Füßen sehr wohl fühlen. 

Dieser Beitrag stammt von unserer Gastautorin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr sie unter presse@rheinenergie.com. Weitere Texte von Claudia findet ihr in ihrem Reise-Blog Lieblingsplätze.





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