Die besten Tipps & Tricks zum Energiesparen
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So kommt ihr jederzeit gut durch die Energiekrise.

Köln leuchtet nachhaltig

Anna
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Ins beste Licht gerückt: Die Positionierung von LED-Strahlern ist Millimeterarbeit, wie hier an der Hohenzollernbrücke.

Eigentlich sind LEDs ein alter Hut. Denn erfunden wurde die „Lichtemittierende Diode“ schon 1962. Doch erst als es Mitte der 1990er-Jahre gelang, weißes LEDLicht zu erzeugen, begann der Siegeszug. Heute ist die LED für die Beleuchtung von Wohn- und Arbeitsräumen, Fassaden und Straßen erste Wahl. Denn ihre Vorteile sind überzeugend: Sie leuchtet sofort nach dem Einschalten in voller Stärke und besonders hell, sie ist dimmbar und mit ihr lassen sich alle erdenklichen Farben und Lichtstimmungen erzeugen. Vor allem aber sind LEDs echte Klimaschützer, da besonders energieeffizient und nachhaltig. So gibt eine LED pro eingesetzte Energieeinheit rund zwölfmal so viel Licht ab wie eine Glühlampe. Ihre Lebensdauer ist mit rund 25.000 Betriebsstunden um ein Vielfaches höher als die aller anderen Leuchtmittel, was die Wartungskosten senkt. Zudem ist sie vergleichsweise einfach zu recyceln, weil sie – anders als etwa eine Leuchtstofflampe – kein Quecksilber enthält.

Leuchtendes Vorbild

In Köln kann sich jeder Besucher und Bürger von der Leistungsfähigkeit der LEDs überzeugen: Unser gemeinsames Beleuchtungskonzept mit der Stadt Köln setzt voll auf LEDs. „Wir haben eine Art Masterplan, auf dem wir genau sehen, wo welche Leuchten stehen und wann wir auf LEDs umrüsten können“, sagt Michael Kitzel, in unserem Unternehmen verantwortlich für die öffentliche Beleuchtung. Rund 10.000 öffentliche LED-Leuchten gibt es bereits in Köln. Damit ist die Domstadt deutschlandweit ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger Stadtbeleuchtung. Immer wenn Wartungsarbeiten an Leuchten anstehen, stellen wir möglichst auf LEDs um. Vor allem Leuchtstofflampen werden ausgetauscht. So kommt es, dass im wachsenden Stadtgebiet zwar die Zahl der Leuchten jedes Jahr steigt, der Energieverbrauch pro Leuchte im Schnitt jedoch sinkt. Auf der Klimastraße in Köln-Nippes sparen LED-Straßenleuchten 55 Prozent Energie und etwa 5,4 Tonnen CO2 ein. Zwei Dimmstufen lassen diese Werte sogar noch steigen, erklärt Michael Kitzel: „Die Beleuchtung wird um 23 Uhr automatisch heruntergeregelt und um 1 Uhr noch einmal. Um 5 Uhr, mit einsetzendem Berufsverkehr, strahlen die Leuchten dann wieder mit 100 Prozent.“ Alle neuen LED-Anlagen in Köln lassen sich so smart und individuell steuern.

Im Projekt „Lichtpassagen” gestalten wir gemeinsam mit der Stadt Köln Unterführungen und Tunnel mit Hilfe weißer und teilweise farbiger LEDs um. Bisher unzureichend beleuchtete Stadträume machen wir für die Bürger so attraktiver und sicherer.

LED-Licht kommt an

Das gerichtete Licht der LEDs führt zu weniger Lichtverschmutzung, also weniger Streulicht und Blendungen. „Die Bürger empfinden die Umstellung auf LEDs überwiegend positiv, weil das klare Licht öffentliche Areale aufwertet“, sagt Michael Kitzel. LED-Licht gibt Kontraste und Farben besonders gut wieder und erhöht so die Verkehrssicherheit. Besonders augenscheinlich ist dieser Effekt bei unseren sogenannten Lichtpassagen. Acht Bahnunterführungen und zwei weitere Durchgänge in der Innenstadt haben wir seit 2012 mit weißen und türkisfarbenen LEDs in Szene gesetzt. „Wir erhöhen das Sicherheitsgefühl der Passanten, beugen Unfällen vor und schaffen gleichzeitig attraktiveren Stadtraum“, sagt Michael Kitzel. Jedes Jahr wollen wir mindestens zwei weitere Unterführungen im Stadtgebiet derart aufwerten. Auch die Kölner Wahrzeichen sind an der Reihe. Ende 2017 haben wir die Beleuchtung der Hohenzollernbrücke saniert und 170 energieeffiziente Leuchtmittel installiert, die eigens für unsere Ansprüche gefertigt wurden. Die neuen Leuchten mit jeweils 40 Watt verbrauchen im Gegensatz zu den vorherigen mit 150 Watt weniger als ein Drittel der Energie. Das LED-Update für die Anstrahlung von Kölns größtem Wahrzeichen – dem Dom – könnte 2019 erfolgen. Die Dom-Beleuchtung ist eine technische wie gestalterische Herausforderung. Einige Leuchten befinden sich in 130 Metern Höhe. Bei solch komplexen Objekten arbeiten wir mit externen Lichtdesignern zusammen, führen Computersimulationen und Probeanstrahlungen durch. „Licht lebt – seine Wirkung am Objekt lässt sich schlussendlich nur im realen Umfeld bewerten“, sagt Michael Kitzel.

Dieser Beitrag ist in unserem aktuellen Newsletter Energie & Klima 2020 erschienen. Mit dem Newsletter informieren wir in regelmäßigen Abständen über unser Engagement in Sachen Klimaschutz. Ihr interessiert euch für weitere Beiträge? Dann könnt ihr den Newsletter hier lesen oder downloaden.

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