Sonnenstrom mit Pho­to­vol­taik
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Umweltschonend und nachhaltig Strom erzeugen aus frei verfügbarer Sonnenenergie und mit modernen Solaranlagen.

Für neue Solaranlagen: Wir suchen mehr Platz an der Sonne

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Beachtliche 30 Megawatt leisten unsere Solaranlagen zusammengenommen. Doch wir wollen weiter wachsen und suchen intensiv nach geeigneten Flächen für neue Anlagen – und das bundesweit.

Die Bundesregierung hat das Ziel klar formuliert: Im Jahr 2030 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch in Deutschland 65 Prozent betragen. 2018 lag der Anteil bei rund 38 Prozent. Wir möchten mithelfen, das Klimaschutzziel zu erreichen, und investieren daher verstärkt in die Entwicklung und den Betrieb eigener Erneuerbarer-Energien-Projekte, besonders eigener Photovoltaik-Anlagen (PV). „Wir suchen intensiv geeignete Flächen, und zwar bundesweit“, sagt Roland Wigger, unser Leiter Projekte Erneuerbare Energien. Der Fokus liegt dabei auf Freiflächenanlagen und solchen, die wir auf großen Dachflächen errichten können.

Wir steigen gern aufs Dach

In Köln und Umgebung haben wir bereits auf zahlreichen Gebäuden PV-Anlagen installiert, etwa am Köln Bonn Airport, bei Ford in Köln-Merkenich oder jüngst auf den Dächern des Köln-Kolleg (Förderschule Sprache) in Köln-Deutz. „Wir suchen im gesamten Bundesgebiet verstärkt und gezielt nach geeigneten Flächen.

Und wir sind für jede Anfrage von Unternehmen und Institutionen offen. Wir prüfen gerne, ob eine PV-Anlage auf dem Objekt realisierbar ist“, sagt Roland Wigger. Denn auch wenn es in Köln und Deutschland noch viele freie Dachflächen gibt, nicht auf jeder lässt sich eine PV-Anlage errichten. Das Team von Roland Wigger interessiert sich aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen für PV-Dachanlagen mit einer installierten Leistung ab 400 Kilowatt. Die Dachfläche muss daher groß genug für die vielen dafür benötigten Solarmodule sein. Die Statik des Daches muss zudem ausreichen, die zusätzliche Last tragen können.

Nicht überall ist Platz

Auch der Raum für neue Freiflächenanlagen ist nicht unbegrenzt verfügbar, schon gar nicht im dicht besiedelten Köln und Nordrhein- Westfalen. „Unsere Freiflächenanlagen stehen zum Beispiel in Thüringen, Brandenburg und Bayern, dort, wo geeignetere Bedingungen für den Betrieb von großflächigen PV-Anlagen existieren“, sagt Roland Wigger. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen nur auf bestimmten, im EEG definierten Flächen. Diese sind, vereinfacht formuliert, entweder bereits versiegelt oder wegen ungünstiger sonstiger Rahmenbedingungen wirtschaftlich nur schwierig nutzbar – außer beispielsweise für den Betrieb einer PV-Anlage. In Frage kommen zum Beispiel ein nicht mehr gut kultivierbarer Acker, Teile eines ehemaligen Truppenübungsplatzes oder eine versiegelte Mülldeponie. Ein 110 Meter breiter Randstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen kommt laut EEG ebenfalls in Frage. Auch wir nutzen Flächen nach dieser Definition für unsere PV-Anlagen, zum Beispiel an den Standorten Bronkow, Keula und Münchberg.

Bei der Quartiersentwicklung sind PV-Anlagen ein zentraler Baustein für die klimaschonende Energieversorgung der Bewohner, wie hier in der Stegerwaldsiedlung in Köln-Mülheim. Die Siedlung wurde im Rahmen des EU-Projekts „Grow Smarter“ grundlegend saniert.

Flächen im Angebot?

Weil nicht nur wir in die Zukunft investieren, wächst mit dem allgemeinen Ausbau der Erneuerbaren Energien natürlich die Nachfrage nach geeigneten Freiflächen. Alternativen gibt es – neben flachen Großdächern – kaum. Auch weil es zum Beispiel auf fruchtbaren Böden keine Nutzungskonkurrenz zwischen Photovoltaikanlagen und Landwirtschaft geben soll. „Das Flächenangebot wird zusehends knapp. Wir sind hier intensiv auf der Suche und offen für Vorschläge von Gemeinden, Unternehmen und Privatleuten“, sagt Roland Wigger. Wer also über Brachland verfügt oder im Besitz von auf den ersten Blick nicht nutzbaren Grundstücken ist, kann gerne auf Roland Wigger und sein Team zukommen. Vielleicht können wir eine PV-Anlage errichten und so gemeinsam einen weiteren Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.

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