17.06.2014 Adrian

WM kurios: In der Halbzeitpause fließt das Wasser in Strömen

Wenn die Nationalmannschaft in der Halbzeitpause einer WM-Partie in der Kabine verschwindet, suchen viele Fans das „stille Örtchen“ auf. Innerhalb von Sekunden steigt der Wassergebrauch auf einen Spitzenwert  kein Problem für die Wasserwerke der RheinEnergie.

 

Um 18:41 Uhr, kurz vor Ende der 1. Halbzeit in der WM-Partie Deutschland gegen Portugal, hat der Wassergebrauch in Köln einen Tiefststand erreicht. Gerade einmal 8.266 Kubikmeter fließen zu diesem Zeitpunkt durch die Leitungen, die Norm wäre ein Wert von rund 11.000 Kubikmetern. Der Grund? Klar, halb Köln sitzt vor dem Bildschirm und verfolgt gebannt das Spiel. Das ändert sich, sobald die Nationalmannschaft in der Halbzeitpause das Spielfeld verlässt und in der Kabine verschwindet. Dann suchen auch die Fans in Scharen das „stille Örtchen“ auf. 

 

So viel Wasser fließt in der Halbzeitpause (Doppelklick zum Vergrößern)

So steigt in der Pause der Kölner Wassergebrauch innerhalb weniger Sekunden auf einen Spitzenwert von 15.258 Kubikmeter (siehe Grafik). Um derartige Verbrauchsspitzen abzudecken, sichern die Techniker das Wassernetz mit Zusatzpumpen ab. So bleibt der Druck in den Leitungen auch bei der starken Schwankung stabil und das kühle Nass kann gleichmäßig aus den Leitungen sprudeln. 

 

Je weiter das Team von Joachim Löw im Turnier kommt, desto höher fällt übrigens auch der Wasserverbrauch in der Halbzeitpause und nach Spielende aus. Im Viertelfinale der WM 2006 stieg der Gebrauch etwa um stolze 150 Prozent.

 

Unsere Wasserwerke stoßen aber auch bei diesen Werten noch lange nicht an ihre Grenzen. Selbst wenn sämtliche Toilettenspülungen in der Stadt gleichzeitig betätigt würden, stünde weiterhin ausreichend Trinkwasser zur Verfügung. 

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