Stromzähler richtig ablesen – so geht´s!

Claudia
Claudia
blog

„Stromzähler ablesen“ klingt eigentlich ganz einfach. Ist es auch. Zumindest, wenn man weiß, worauf man dabei achten muss, oder jemanden kennt, der das weiß – uns! Wir verraten euch, wie unsere Kundinnen und Kunden es einfach und wir am Ende die richtigen Zahlen haben.

Warum überhaupt?

Einmal im Jahr wollen wir es von euch ganz genau wissen: Wie viel Strom habt ihr in den vergangenen zwölf Monaten verbraucht? Um das herauszufinden, ist das korrekte Ablesen eures Zählers wichtig. Bekommen wir von euch keine Rückmeldung zu eurem Verbrauch, dürfen wir – und alle anderen Energieversorger – diesen schätzen und dann zahlt ihr unter Umständen mehr Strom als ihr tatsächlich genutzt habt.

Wo ist er eigentlich?

Stromzähler haben keinen festen Platz. In Mietshäusern findet ihr ihn entweder direkt in der Wohnung, im Treppenhaus oder im Keller. Manche Häuser haben auch sogenannte Hausanschlussräume, in denen die Zähler hängen. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt bei eurem Vermieter nach.

Welche Zahlen sind wichtig?

Zahlen über Zahlen – und noch dazu richtig lange. Da könnte man schnell den Überblick verlieren, muss man aber nicht. Denn für euch sind nur zwei Zahlen wichtig: die Zählernummer und der Zählerstand. Erstere benötigen wir, um den Zähler einer Verbrauchsstelle zuordnen zu können. Wenn ihr unsicher seid, ob ihr die richtige Nummer notiert habt: Eure Zählernummer findet ihr auch auf euren Stromrechnungen.

Euren aktuellen Stromverbrauch – also den Zählerstand, den ihr uns melden müsst – lest ihr auf dem Rollenzählwerk ab. Dieser zeigt den derzeitigen Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) an. Relevant ist für uns nur die Zahl im schwarzen Bereich, die Zahl im roten Bereich braucht ihr deshalb nicht zu notieren.

Gut zu wissen

Der Zählerstand, der sich je nach Verbrauch unterschiedlich schnell bewegt, wird nach dem Ablesen nicht zurückgesetzt. Daher könnt ihr an ihm nicht ablesen, wie viel Strom ihr im vergangenen Jahr verbraucht habt. Um das herauszufinden, müsst ihr den aktuellen Stand mit dem Stand aus dem Vorjahr vergleichen – dabei hilft euch eure Jahresendabrechnung.

Doppelt zählt besser

Ihr seht gleich zwei Zählwerke? Dann lebt ihr wahrscheinlich in einem Haushalt mit Wärmepumpe oder Nachtstromheizung. Bei Nutzung dieser Geräte, unterteilt der Stromzähler den Verbrauch in einen sogenannten Hochtarif (HT), der tagsüber gilt und einen Niedertarif (NT), über den der nächtliche Verbrauch berechnet wird. Die Tarife werden jeweils über einen eigenen Kilowattpreis abgerechnet. In diesem Fall notiert ihr bitte beide Zählerstände auf unserem Formblatt.

Der Alte muss weg

Die einen haben ihn schon, die anderen bekommen ihn noch. Die Rede ist von den neuen modernen Stromzählern, die bundesweit bis 2032 die alten ersetzen werden. Die flächendeckende Modernisierung des Strommesssystems ist einer von vielen kleinen und größeren Meilensteinen auf dem Weg zur Energieversorgung der Zukunft. Der Austausch durch euren Netzbetreiber ist für euch nicht nur völlig kostenfrei, sondern auch noch ziemlich praktisch. Denn die Neuen können eine ganze Menge: Die modernen digitalen Stromzähler machen euren Verbrauch noch transparenter, da sie neben dem aktuellen Stand auf Wunsch auf jederzeit eure Verbrauchswerte der letzten zwei Jahre anzeigen. So könnt ihr euren Tarif ganz einfach und individuell anpassen und damit bares Geld sparen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich auch nur den Verbrauch innerhalb bestimmter Zeitspannen wie etwa der letzten 24 Stunden oder während der Wintermonate anzeigen zu lassen. Ältere Werte werden mit neuen überschrieben - rollierender Speicher.

Weitere Infos zu den neuen Zählern findet ihr hier. Und solltet ihr beim Ablesen vor lauter Zahlenkolonnen doch einmal den Überblick verlieren: Unser Kundencenter hilft euch gerne weiter.

Kommentare

Keine Kommentare gefunden

Schreib uns deinen Kommentar!

Weitere Beiträge

Nachhaltige Rechenzentren im Rheinland: digitales Rückgrat der Region

Das Rheinland wird zur Digitalregion: Microsoft investiert Milliarden, NetCologne baut grün. Manuel Gerdsmeyer, Key Account Manager bei der RheinEnergie, erklärt, warum die Region ideale Bedingungen für Data Center bietet und wie sich deren enormer Energiehunger stillen lässt. 

weiterlesen
Bild
10Mär

Bewerbungsprozess bei der RheinEnergie: Schritt für Schritt erklärt

Bewerbungsprozesse können sich anfühlen wie ein kleines Labyrinth: Wer meldet sich wann? Und wie viele Runden dreht man eigentlich? Bei der RheinEnergie machen wir das anders. Wir setzen auf klare Wege, transparente Prozesse, lockere Gespräche auf Augenhöhe.

weiterlesen
Bild
23Feb

Gasfüllstand Deutschland: Wie sicher sind wir mit Gas versorgt?

Zu Jahresbeginn sorgen niedrige Speicherstände regelmäßig für Schlagzeilen. Doch ein Blick auf die Fakten zeigt: Saisonale Schwankungen sind normal, und die Versorgungssicherheit in Deutschland bleibt weiterhin gegeben. 

weiterlesen
Bild
25Feb

Jobwelt Energiedienstleistungen: Unser Team stellt sich vor

Unsere Mitarbeitenden kümmern sich darum, Köln und die Region sicher und zuverlässig mit Energie, Wärme und Trinkwasser zu versorgen. Unsere Jobwelt bietet aber noch viel mehr: Das Team "next energy solutions" bietet bundesweit Energiedienstleistungen an, baut Wärme- und Kälteanlagen und kümmert sich ganzheitlich um unsere Kundinnen und Kunden in Industrie und Immobilienwirtschaft. In unserer Videoserie stellt sich das Team vor und liefert einen tollen Einblick in die vielseitige Arbeitswelt.

weiterlesen
Bild
11Mär

Über 150 Jahre für den Umweltschutz

Seit über 150 Jahren versorgen wir Köln mit Energie und Trinkwasser. Unserer besonderen gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung hier in der Region sind wir uns bewusst. Seit Jahrzehnten widmen wir uns deshalb dem Klimaschutz und wirken mit innovativen Produkten und Dienstleistungen an einer nachhaltigen Energie- und Wasserversorgung mit. Reist mit uns in die Geschichte zurück und schaut euch in der Bildergalerie unsere Meilensteine zum Umweltschutz an!

weiterlesen
Bild
26Jul