15.11.2016 Adrian

Wärme für das Südstadion – So heizen wir Fortuna Köln im Winter ein

Unsere mobile Wärmestation sorgt dafür, dass der Rasen im Südstadion auch bei Frost bespielbar ist (Foto: RheinEnergie).

Seit der Saison 2015/2016 sind Rasenheizungen in der 3. Fußballbundesliga Pflicht. Die Kölner Sportstätten haben mit unserer Unterstützung im Südstadion eine regelkonforme Anlage installiert. Bei Frost erhitzen wir das Wasser in den 26 Kilometer langen Heizschläuchen nun mit einer mobilen Wärmestation. Witterungsbedingte Spielausfälle gehören bei Fortuna Köln im Winter damit der Vergangenheit an.

Auf dem Platz sind die Spieler des Drittligisten Fortuna Köln längst Profis. Einzig der Rasen im Südstadion genügte bis zum vergangenen Jahr nicht den Ansprüchen der 3. Fußball-Liga. Denn laut DFB-Statuten müssen sämtliche Spielstätten seit der Saison 2015/2016 mit einer Rasenheizung ausgestattet sein. So soll verhindert werden, dass etliche Spiele ausfallen müssen, weil der Boden bei Frost steinhart und nicht bespielbar ist. 

Modernste Technik mit jede Menge Power: Die Anlage bringt es auf eine Leistung von 1.000 Kilowatt (Foto: RheinEnergie).

Die vorvergangene Sommerpause haben die Kölner Sportstätten als Betreiber des Südstadions deshalb genutzt und eine Rasenheizung verlegen lassen. Da alles ganz schnell gehen musste, um Ärger mit dem DFB zu vermeiden, haben die Sportstätten die RheinEnergie als erfahrenen Energiedienstleister mit ins Boot geholt. Wir konnten das Projekt in nur drei Monaten fristgerecht umsetzen und übernehmen seither den Betrieb, die Wartung und die Energielieferung. „Bei der Umsetzung eines so individuellen Kundenwunsches war, auch bedingt durch das sehr enge Zeitfenster, eine optimale Abstimmung zwischen allen Beteiligten der Schlüssel zum Erfolg“, erinnert sich Heinz Menda, der das Projekt auf Seiten der RheinEnergie betreut hat. 

Heizschläuche mit einer Gesamtlänge von 26 Kilometern liegen im Südstadion unter dem Spielfeld (Foto: RheinEnergie).

Das warme Wasser in den 26 Kilometer langen Heizschläuchen soll ab 2017 aus der benachbarten städtischen Sporthalle kommen. Die wird nach ihrer Sanierung, genau wie der Rasen, mit von uns klimaschonend erzeugter Fernwärme versorgt. Bis es soweit ist, heizen wir dem Rasen bei Frost mit mobil erzeugter Wärme ein. Die stammt aus einem 1 Megawatt*  starken Aggregat, das wir bei (absehbaren) Minustemperaturen gleich neben dem Spielfeld platzieren (*zum Vergleich: unser neues Heizkraftwerk Niehl 3 bringt es im Bereich Fernwärme auf eine Leistung von 265 Megawatt). Rund drei Tage braucht die Anlage, um den Rasen bei Frost auf Spieltemperatur zu bringen. 

Der Rasen im Südstadion ist übrigens der dritte seiner Art in Köln. Außer ihm entsprechen nur das Franz-Kremer-Stadion und – natürlich – das RheinEnergieStadion mit einer eingebauten Heizung der DFB-Norm.





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