04.05.2021 Gesine

Ausgezeichnete Weitsicht

Die Vereinten Nationen haben das von uns unterstützte Kölner Waldlabor ausgezeichnet. Für uns eine Motivation, weiter an innovativen Klimaschutzlösungen zu arbeiten.

2010 trafen sich Vertreter der RheinEnergie, der Stadt Köln und von Toyota auf einem Feld in Junkersdorf, um je einen Baum zu pflanzen. Es war die feierliche Eröffnung des Waldlabors Köln. Zehn Jahre später trafen sich die Projektpartner erneut, um einen Erfolg zu feiern. Denn die Vereinten Nationen haben dem Waldlabor den Titel „Aus-gezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte, die dem welt-weiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenwirken.

Rohstoff für klimaneutrale Energieerzeugung

Auf dem 25 Hektar großen Areal zwischen dem Militärring und der A 4 wird untersucht, wie der Wald der Zukunft unter den Auswirkungen des Klimawandels aussehen könnte. Dafür ist das Waldlabor in vier Themenfelder unterteilt. Jeder Projektpartner unterstützt einen Teil: Es gibt den Wanderwald, den Klimawald, den Wildniswald, der sich selbst überlassen bleibt, und „unseren“ Energiewald. Hier testen wir, wie sich regional verfügbare Rohstoffe zur Energieerzeugung anbauen lassen. Den Energiewald, bestehend aus schnellwachsenden Baumarten wie Pappeln, Weiden und Flatterulmen, ernten wir alle zwei bis fünf Jahre. Dabei kommen jeweils rund 360 Tonnen Holzhackschnitzel zusammen, die in Biomasse-Heizwerken im Rheinland zur klimaneutralen Energieerzeugung verwertet werden. Jede Ernte spart im Vergleich zum Einsatz von Heizöl rund 290 Tonnen CO2 ein. Die Auszeichnung der UN bestärkt uns darin, weiter an innovativen Klimaschutz-lösungen zu arbeiten. „Wir haben uns als Unternehmen ebenso wie die Stadt Köln längst verpflichtet, unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Würdigung der UN motiviert uns, den eingeschlagenen Weg fortzuführen“, sagt unser Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Steinkamp.





Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!