10.09.2014 Gast

The Soccket: Dieser Fußball erzeugt spielend Strom

(Bild: Uncharted Play)

Die Amerikanerin Jessica Matthews hat mit dem „Soccket“ einen Fußball erfunden, mit dem man nicht nur Tore schießen, sondern auch noch Strom erzeugen kann. Für diese Erfindung wurde sie von der Harvard Foundation als „Scientist of the year“ ausgezeichnet. 

 

Der Soccket soll Menschen in Entwicklungsländern zu Strom und somit zu einem – im wahrsten Sinne des Wortes – kleinen Lichtblick in ihrem oftmals schweren Alltag verhelfen.

 

Die Idee entstand bei einem Ingenieurkurs für Anfänger, den die 26-Jährige während ihres Studiums der Psychologie und der Wirtschaftswissenschaften 2008 aus reiner Neugier besuchte.

Jessica O. Matthews ist Gründerin und CEO von Uncharted Play (Bild: Screenshot unchartedplay.com).

Als Kind nigerianischer Eltern ist Jessica Matthews zwar in New York aufge-wachsen, die Probleme des Landes ihrer Vorfahren liegen ihr aber dennoch sehr am Herzen. Die Menschen dort leben – wie insgesamt 25% der Weltbevölkerung – ohne verlässliche Stromquellen und sind auf Kerosinlampen angewiesen. Diese bergen nicht nur eine hohe Brandgefahr, sondern stoßen zudem auch stark gesundheitsgefährdende Dämpfe aus.

 

Anders der Soccket: Dieser erzeugt völlig ungefährlich und unkompliziert Strom. Und: Er macht zudem auch noch Kinder in Nigeria und anderen armen Teilen der Erde glücklich, die oftmals mit leeren Dosen oder Steinen kicken müssen.

30 Minuten Fußballspielen mit dem Soccket erzeugt drei Stunden Strom.
Die rollende Bewegung des Balls wird über einen im Inneren eingebauten Schwungkreisel und einen Dynamo in Energie verwandelt und direkt in einem Akku gespeichert.

 

Über ein Kabel kann dann die mitgelieferte LED-Lampe, aber natürlich auch jedes andere kleine Gerät, wie beispielsweise ein Handy-Ladekabel, angeschlossen werden.

 

Die „Strombälle“ gibt es für 99 Dollar bei Jessica Matthews‘ Organisation „Uncharted Play“ zu kaufen.


Das Beste daran: Mit jedem verkauften Ball geht ein weiterer in ein Land, in dem er dringend benötigt wird. Also: Kaufen, spielen, Gutes tun!

Dieser Beitrag stammt von unserer Kollegin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr sie unter c.welkisch@rheinenergie.com erreichen.

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