30.09.2016 Adrian

Das sind die Gewinner der Energy Awards 2016

Die Sieger der Energy Awards 2016 bei der feierlichen Preisverleihung (Bild: Energy Awards).

Nicht erst seit der Energiewende ist die Energiebranche ein Garant für wegweisende Projekte. Einmal pro Jahr werden zukunftsträchtige und innovative Energiekonzepte bei den Energy Awards ausgezeichnet. Am Donnerstagabend wurden die  Energy Awards 2016 verliehen. Wir stellen die Sieger vor.

Die Energy Awards zeichnen seit 2013 jährlich die besten Innovationen und Ideen im Bereich Energie aus. Die festliche Preisverleihung bringt die führenden Köpfe der Energiebranche zusammen, liefert neue Impulse für die Energiewende und dient als Plattform zum Austausch und Netzwerken. Die begehrten Energy Awards wurden in fünf Kategorien vergeben. Das sind die Sieger:

Preisträger in der Kategorie Industrie: e3 computing

Im Green IT Cube der e3 computing GmbH + T.P.I. Trippe und Partner Ingenieurgesellschaft mbH werden Rechnerracks ausschließlich durch Verdunstungskühltürme gekühlt, ohne mechanische Kältemaschinen. Für die Kühlung werden dadurch weniger als fünf Prozent des IT-Strombedarfs benötigt.

Preisträger in der Kategorie Mobilität: DriveNow

Seit dem Start 2011 ist es der DriveNow GmbH & Co. KG mit stationslosem Carsharing gelungen, über 600.000 Menschen für nachhaltige Mobilität zu begeistern und einen wertvollen Beitrag zur urbanen Verkehrs- und Emissionsentlastung zu leisten. Dabei besteht die Flotte von DriveNow schon heute zu 20 Prozent aus Elektrofahrzeugen.

Preisträger in der Kategorie Smart Home: FENECON

Im Energiepartner-Modell der FENECON GmbH & Co. KG werden Energiespeicher netzdienlich betrieben und die daraus generierten Einnahmen auf der Stromrechnung gutgeschrieben. Im virtuellen Kraftwerk vernetzt übernehmen dezentrale Anlagen so Verantwortung für die Netzstabilität. EVU werden zu Partnern auf Augenhöhe.

Preisträger in der Kategorie Start-up: Africa GreenTec

In Mourdiah, Mali versorgt die Africa GreenTec GmbH & Co. KG mit standardisierten Pilotsolarcontainern insgesamt 1.000 Menschen mit nachhaltiger Elektrizität. Sie unterbieten den bisherigen Dieselstrompreis um bis zu 50 Prozent, arbeiten trotzdem wirtschaftlich und schaffen zusätzlich soziales und ökonomisches Wachstum mit den Partnern vor Ort.

Preisträger in der Kategorie Utilities & Stadtwerke: Stadtwerke München

Bis 2025 will die Stadtwerke München GmbH so viel Ökostrom in eigenen Anlagen erzeugen, wie ganz München benötigt. Seit 2008 investieren die SWM daher mit ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien vorrangig in Windenergie. Bis 2040 soll außerdem die Fernwärme in München zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien, vor allem aus Tiefengeothermie, gewonnen werden.

Sonderpreis Digitalisierung: EWE Aktiengesellschaft

Darüber hinaus wurde erstmals der Sonderpreis Digitalisierung verliehen. Ausgezeichnet wurde die EWE Aktiengesellschaft mit ihrer Projektidee enera, an der unter anderem ENERCON, TenneT, SAP, Siemens und die RWTH Aachen sowie weitere namhafte Unternehmen und politische Akteure beteiligt sind. Die Projektidee enera hat das Ziel, das Energiesystem in Nordwestdeutschland durch den Einsatz intelligenter Technologien zukunftsfähig auszugestalten und effizienter zu betreiben.

Energizer of the Year: Dirk Ahlborn

Energizer of the Year: Dirk Ahlborn (Bild: Energy Awards)

Einer der Höhepunkte der diesjährigen Preisverleihung war die Auszeichnung von Dirk Ahlborn als Energizer of the Year. Dirk Ahlborn ist deutsch-amerikanischer Entrepreneur und unter anderem CEO von Hyperloop Transport Technologies Inc. Das 2013 gegründete Unternehmen lässt Elon Musks Vision vom ultraschnellen Transport Realität werden.





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