Im Dienst, wenn andere Weihnachten feiern

Anna
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Während an Heiligabend viele Kölner besinnlich mit der Familie feiern, unterm Weihnachtsbaum Geschenke auspacken, sind bei uns zahlreiche gute Seelen im Einsatz, damit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme weiter zuverlässig fließen. Wir stellen euch drei unserer Weihnachtshelden vor. 

24. Dezember, 18 Uhr: Wenn bei vielen Familien in Köln vielleicht gerade das weihnachtliche Festessen auf den Tisch kommt, beginnt für Malte Bagusche die Arbeit. Der 24-Jährige hat Nachtschicht in unserer Leitstelle. Am Heiligabend und auch am Ersten und am Zweiten Weihnachtsfeiertag.

Rund 1,3 Millionen Deutsche gehen laut statistischem Bundesamt ständig an Sonn- und Feiertagen ihrem Job nach. Bei der RheinEnergie sind an den Weihnachtsfeiertagen mehrere Dutzend Beschäftigte im Dienst. In unserer Leitstelle sitzen am Heiligabend mit Malte zusammen sechs Kollegen. Auf großen Monitoren haben sie die „Lebensadern“ der Stadt ständig im Blick: ein großes Netz aus Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen. Malte ist für die Stromversorgung der linksrheinischen Stadtteile zuständig, sieht also direkt, wenn zum Beispiel eine Störung dort die Lichterketten an den Weihnachtsbäumen zum Erlöschen bringen würde.

In der Weihnachtszeit überwacht Malte mit seinen Kollegen das Versorgungsnetz (Foto: RheinEnergie).

Die Nachtschicht an Heiligabend ist für ihn eine Nachtschicht wie jede andere. Die Leitungen kennen schließlich keine Feiertage, auch in der ruhigen Weihnachtszeit ist viel zu tun.

Weihnachtsmenü mit den Kollegen

Ins Wasser fällt das Fest für Malte trotzdem nicht. „Wir haben in der Leitstelle eine Küche und dort bereiten wir Kollegen uns ein kleines Festtagsessen zu“, sagt er. „Und den Ersten und Zweiten Weihnachtstag verbringe ich mit der Familie, bevor es wieder zur Arbeit geht.“ Dann wird auch die Bescherung nachgeholt.

Anna-Vanessa Porwich (links) und ihr Kollege Nicolai Bartholmes sind an den Weihnachtsfeiertagen mit ihrem Entstörfahrzeug im Einsatz (Foto: RheinEnergie).

Wann es für sie eine Bescherung gibt, das kann Anna-Vanessa Porwich noch nicht so genau sagen. Sie arbeitet bei uns im Entstördienst und hält sich gemeinsam mit Kollege Nicolai Bartholmes an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen als sogenannte Rufbereitschaft zu Hause bereit. Gibt es in den rechtsrheinischen Stadtteilen eine Störung im Leitungsnetz, ist zum Beispiel ein Stromkabel defekt, werden die beiden von der Leistelle alarmiert und rücken aus, um den Schaden zu reparieren. Festessen und Geschenkeauspacken müssen im Notfall warten.

„Ich bin mit meinen Eltern und Großeltern bei meiner Schwester zum Essen eingeladen. Das Handy habe ich dabei immer im Blick“, sagt Anna-Vanessa. Es ist nicht der erste Weihnachtsdienst für die 27-Jährige. „Ich habe mich schon öfter freiwillig gemeldet. Denn ich habe noch keine Kinder und möchte den Müttern und Vätern im Kollegenkreis ein arbeitsfreies Weihnachtsfest mit der Familie ermöglichen.“

Video: Auf Frühschicht mit dem Entstördienst

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Auch Kollege Nicolai hat sich gerne für den Weihnachtsdienst gemeldet, auch wenn er bereits verheiratet ist und einen zweijährigen Sohn hat. „Dafür habe ich dann an Silvester und Neujahr frei“, freut er sich. Dann sind bei uns viele andere „Feiertags-Helden“ im Einsatz.

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