10.10.2016 Adrian

Azubis verbringen soziale Woche in Kölner Flüchtlingsheimen

Eine klassische Win-win-Situation: 22 RheinEnergie-Azubis haben eine soziale Woche in zwei Kölner Flüchtlingsunterkünften verbracht und so ihre Sozialkompetenz gestärkt. Auch die Bewohner profitierten von den fleißigen Besuchern. Denn unsere Azubis haben dort kräftig mit angepackt und geholfen, die Einrichtungen zu verschönern.

Für unsere 22 Azubis aus dem zweiten Ausbildungsjahr ist am vergangenen Freitag eine prägende Woche zu Ende gegangen. Die haben sie nicht, wie gewohnt, an ihren Arbeitsplätzen oder in der Berufsschule verbracht, sondern in den Flüchtlingsunterkünften in Köln-Dellbrück und Worringen. Gemeinsam mit den Bewohnern lackierten sie dort Geländer, bemalten Wände und brachten Teile des Gartens auf Vordermann. Auch gemeinsame Mahlzeiten, Ausflüge, Spiele und eine Kinderolympiade für die kleinen Bewohner standen auf dem Programm. 

Die soziale Woche war ein Gewinn für alle Beteiligten (Bild: RheinEnergie).

Das Sozialpraktikum, das wir gemeinsam mit der Kölner Freiwilligen Agentur organisiert haben, sollte den Azubis ermöglichen, sich mit Familien verschiedener Nationalitäten auszutauschen und so die eigene soziale Kompetenz auszubauen. Für die Bewohner war die Woche ein willkommener Anlass, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und zusammen mit den Azubis ihre Unterkünfte zu verschönern.

Wichtige Erfahrungen gesammelt

Das freiwillige Sozialpraktikum gehört seit 2009 zu einer Ausbildung bei uns dazu. „In der Berufsausbildung spielt soziale Kompetenz neben Fachkenntnissen eine immer größere Rolle“, beschreibt unser Personalvorstand Norbert Graefrath die Beweggründe, an der sozialen Woche festzuhalten. „Die Jugendlichen melden uns jedes Jahr zurück, wie viele neue Eindrücke und wichtige Erfahrungen sie aus ihrem Praktikum ziehen konnten.“

Azubi Catriel Spagnolo: "Wir haben gemeinsam etwas für die Flüchtlinge geschafft." (Bild: RheinEnergie)

Das bestätigt auch unser Azubi Catriel Spagnolo: „Ich fand das Projekt sehr hilfreich, um zu verstehen wie die Flüchtlinge, die schon etwas länger hier sind, leben. Für mich hätte das Praktikum gerne länger dauern dürfen, um noch mehr Kontakt zu den Kindern zu bekommen. Besonders gut fanden wir, dass wir wirklich gemeinsam etwas für die Flüchtlinge geschafft haben. Dadurch fühlen sie sich jetzt auch wohler im Wohnheim.“

Ausbilder Hans-Joachim Zöll (re.) mit einem Bewohner (Bild: RheinEnergie).

Das Fazit aller Beteiligten: Die Woche war ein voller Erfolg. Azubis und Bewohner überwanden anfängliche Berührungsängste und verständigten sich mit Händen, Füßen – und ganz viel Herz.

Wir suchen dich!

Zum Ausbildungsstart im September 2017 suchen wir schon jetzt neue Auszubildende und Kombistudenten. Auch was für dich? Dann schaue doch auf unseren Karriereseiten vorbei! 





Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!