13.11.2019 Claudia

Volle Wanne vs. schnelle Dusche: Wasserspartipps für euer Badezimmer

Was gibt es Schöneres, als an einem grauen Regentag in einer heißen Badewanne zu entspannen und vom nächsten Urlaub zu träumen? Unser Tipp: Wollt ihr diesen gerne etwas weiter weg verbringen, solltet ihr dem Badewannen-Vergnügen nicht allzu häufig frönen. Denn das kann auf Dauer richtig teuer werden.

Jeder Deutsche verbraucht am Tag durchschnittlich 120 Liter Wasser – zum Waschen, Kochen, Putzen und was man sonst noch alles damit machen kann. Ein einziges Vollbad benötigt (je nach Wannengröße) die gleiche Menge Wasser, oder sogar noch etwas mehr – also eine ganze Menge. Zum Vergleich: Eine kurze Dusche von etwa 3-5 Minuten Dauer verbraucht hingegen nur etwa 40 Liter. Wenn ihr einen Dusch-Quickie öfters mal einer ausgiebigen Wannen-Planscherei vorzieht, könnt ihr damit nicht nur erhebliche Mengen Wasser, sondern auch einiges an Geld sparen. Rechnet man Wasser- und Energiekosten für das Erwärmen des Wassers zusammen, kommt man bei einem elektrischen Durchlauferhitzer auf etwa 1 Euro für ein Vollbad und rund 42 Cent für eine Dusche. Wenn ihr Erdgas bezieht, zahlt Ihr für eine volle Wanne circa 60 Cent und für eine kurze Dusche weniger als die Hälfte, nämlich gerade einmal 26 Cent. 

Fürs Baden gilt also wie für so Vieles: In Maßen top, in Massen eher flop. 

Extratipp 1: smarte Duschköpfe

Wer seinen herkömmlichen Duschkopf gegen einen Sparduschkopf austauscht, spart zusätzlich bis zu 50 Prozent Wasser – und zwar ohne, dass man es merkt. Denn die smarten Duschköpfe mischen dem Wasser einfach Luft bei und senken so den eigentlichen Wasserverbrauch. 

Extratipp 2: Spülkästen mit Stopp-Funktion

Und wenn ihr dann sowieso schon einmal im Bad am heimwerkeln seid, checkt doch direkt mal den Spülkasten eures WCs. Oft sind diese nach ein paar Jahren Gebrauch verkalkt, was zur Folge hat, dass ständig Wasser nachläuft – meistens unbemerkt. Um den Spülkasten zu entkalken müsst ihr zuerst das Wasser abdrehen und dann alle beweglichen Teile wie etwa den Schwimmer für mehrere Stunden in Essig- oder Zitronensäure legen. Den Spülkasten selbst könnt ihr mit einer weichen Drahtbürste reinigen.

Verliert der WC-Kasten auch nach der Entkalkung weiterhin Wasser, solltet ihr ihn austauschen. Am besten gegen ein aktuelles Modell mit Stoppvorrichtung und Zwei-Mengen-Spartaste. Herkömmliche Spülkästen verbrauchen pro Spülung mindestens neun Liter Wasser, ein Kasten mit Spülstopp nur drei – und das spart bei einem Vier-Personen-Haushalt bis zu 150 Euro im Jahr. Die könnt ihr super in euren nächsten Urlaub investieren, den ihr dank unserer Tipps ja nun nicht in der Nähe verbringen müsst. Obwohl es dort natürlich auch schön ist. Sehr schön sogar.





Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!