13.04.2018 Claudia

Einfach, effektiv und echt clever: unsere Energiespartipps fürs Frühjahr

Shopping-Queen und Karnevalsprinz war gestern. Wer heutzutage etwas auf sich hält, wird Energiesparkönig – und zwar am besten genau jetzt. Wir verraten euch, wie ihr den Frühling nutzen könnt, um etwas für eure königliche Karriere, euer Konto und natürlich auch für die Umwelt zu tun.

1.Wecke den Putzteufel in Dir

Dass man beim Putzen Energie verbraucht, nämlich im Durchschnitt rund 200 Kalorien pro Stunde, dürfte den meisten bekannt sein. Mit Lappen, Putzeimer & Co. kann aber auch ganz einfach Energie eingespart werden:

 

  • Checkt die Gummidichtungen eures Backofens! Sind diese von winterlichen Schweinebraten-Schlemmereien verkrustet oder verschmutzt, schließt der Ofen nicht richtig und wertvolle Energie entweicht. Einfach mit warmen Wasser und mildem Reinigungsmittel säubern und die Wärme bleibt, wo sie soll.

  • Verschafft euch den Durchblick – und zwar, indem ihr Fenster putzt. Dass es im Frühling länger hell ist, bringt nur etwas, wenn die Scheiben sauber sind. Gerade nach dem Winter hat sich hier oft viel Staub und Schmutz abgesetzt, der die Lichtdurchlässigkeit verschlechtert. Dies führt dazu, dass das künstliche Licht oftmals zu früh eingeschaltet werden muss.

2. Wer seine Umwelt liebt, der schiebt

… und zwar das Rad aus seinem Winterquartier, um damit bei den ersten Sonnenstrahlen ins Büro oder zum Einkaufen zu fahren. Bei einem Arbeitsweg von fünf Kilometern täglich vermeidet ihr per Pedales im Sommerhalbjahr rund 210 kg CO2 – und spart obendrauf etwa 120 Euro Benzingeld, über das sich eure Urlaubskasse freut. 

3. Einfach mal abhängen

Wäschetrocknen ganz ohne Strom: Im Sommer gehört die Wäsche auf den Balkon.

Ab sofort gehört die Wäsche nicht mehr in den Trockner, sondern raus auf den Balkon. Die Frühlingssonne trocknet eure Socken zwar nicht ganz so schnell wie ihr elektrischer Konkurrent, dafür aber völlig ohne Energie. Das gleich gilt übrigens auch für eure Haare, die sich über eine Föhn-Pause sicherlich genau so freuen wie die Umwelt. Mit Lufttrocknen statt föhnen spart ihr bei einer täglichen Föhnnutzung von zehn Minuten nicht nur einiges an Strom, sondern auch rund 4 Cent pro Tag. Klingt erst einmal nicht viel, summiert sich aber auf immerhin 15,20 Euro pro Jahr.

4. Sauer macht lustig – und kalkfrei

Mit steigenden Temperaturen verabschiedet sich der Wasserkocher in die wohlverdiente Sommerpause und die solltet ihr nutzen, um ihn mal wieder richtig zu entkalken. Gerade in Gebieten mit hartem Wasser setzt sich bei häufiger Benutzung jede Menge Kalk ab, der nicht nur unansehnlich und unappetitlich ist, sondern auch den Stromverbrauch erhöht. Jeder Millimeter Ablagerung auf den Heizstäben von Wasserkochern – und natürlich auch Kaffeemaschinen – lässt den Energiebedarf um etwa acht Prozent steigen. Dagegen hilft regelmäßiges Entkalken mit Essig oder Zitronensäure.

5. Richtig cool bleiben

Der Standort des Kühlschranks kann sich auf dessen Energieverbrauch auswirken.

Je wärmer es draußen wird, desto mehr muss unser Kühlschrank leisten. Hier gilt wie beim Backofen: Die Türdichtungen müssen sauber sein, um richtig schließen zu können. Also einfach mal kurz den Putzlappen schwingen. Außerdem solltet ihr auf den richtigen Standort des Kühlgerätes achten und ihn nicht direkt neben Wärmequellen wir Heizung, Herd oder Spülmaschine platzieren. Auch eine dauerhafte intensive Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden.

Und zum Schluss noch unser Lieblingstipp: Lasst doch nach der Arbeit einfach mal Computer, Konsole und Glotze aus und verbringt die ersten lauen Frühlingsabende mit Freunden im (Bier-)Garten. Das spart nicht nur Energie, sondern liefert euch auch direkt welche – in Form jeder Menge leckerer Bier-und-Bratwurst-Kalorien. In diesem Sinne: Ein Kölsch auf den Energiesparkönig! 

Dieser Beitrag stammt von unserer Gastautorin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr sie unter presse@rheinenergie.com. Weitere Texte von Claudia findet ihr in ihrem Reise-Blog Lieblingsplätze.





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