02.10.2015 Adrian

„Energie-Scouts“ suchen und beheben Energielecks

Während des Workshops nahmen die „Scouts“ auch die fortschrittliche Versorgungsanlage unseres Verwaltungsgebäudes ins Visier (Foto: RheinEnergie).

Geht’s ein bisschen sparsamer? Meistens schon! In vielen Kölner Unternehmen gibt es in Sachen Energieeffizienz noch Nachholbedarf. Zu „Energie-Scouts“ ausgebildete Azubis sollen in ihren Unternehmen nun Einsparpotentiale ausfindig machen. 

Falsch montierte Beleuchtungskörper, schlecht gedämmte Wärmeleitungen und veraltete Technik – in vielen Kölner Unternehmen lauern zahlreiche Schwachstellen, die zulasten der Energieeffizienz und damit der Umwelt gehen. Je früher die Belegschaft für das Thema sensibilisiert wird, desto eher lassen sich Einsparpotentiale in den Unternehmen ausfindig machen und mithilfe der Mitarbeiter schließlich auch nutzen.

Einsparpotentiale im Ausbildungszentrum entdeckt

Das hat auch die IHK Köln erkannt und setzt mit ihrem Azubi-Projekt „Energie-Scouts“ beim Nachwuchs an. Früh übt sich. In zahlreichen Workshops erhalten Auszubildende von Kölner Unternehmen Schulungen rund um die Themen Energie- und Ressourceneffizienz und werden so zu Energie-Effizienzprofis ausgebildet. Mit dem so gewonnen Wissen machen sie sich in ihren Unternehmen schließlich auf die Suche nach Einsparpotentialen. Dabei dokumentieren sie die gefundenen Schwachstellen und erarbeiten Vorschläge, wie sie behoben werden könnten. Gemeinsam mit ihren Ausbildungsleitern setzen die Scouts einige der Vorschläge schließlich um.

Beim Workshop wurde angeregt diskutiert (Foto. RheinEnergie).

Am Donnerstag waren sie für einen Workshop bei uns am Parkgürtel zu Gast und haben u.a. von unseren Energieberatern erfahren, wie und vor allem wo sie in ihren Unternehmen am ehesten Einsparpotentiale ausfindig machen können. 

Mit von der Partie waren auch unsere drei Energie-Scouts: Nicolaus Kandziora, Lars-Julian Christen und Raphael Porzig. Die Elektrotechnik-Azubis haben sogar schon Verbesserungsbedarf bei uns ausgemacht. „Die meisten Lampen im Ausbildungszentrum sind veraltete Leuchtstoffröhren“, sagt Nicolaus Kandziora, „die sind im Vergleich zur LED-Technik ziemlich energiehungrig. Wir wollen das Ausbildungszentrum deshalb auf LED umstellen.“ Eine tolle Idee. Von der Umsetzung werden die drei am 20. November in einem großen Abschlussworkshop bei der IHK berichten und an dessen Ende eine Urkunde entgegennehmen. 

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