21.09.2016 Adrian

Darum ist Fernwärme so wichtig fürs Klima

Liefert klimaschonende Fernwärme ins Rechtsrheinische: unser Fernwärmetunnel in Deutz (Foto: RheinEnergie).

Unsere Fernwärme leistet einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der Inbetriebnahme unseres neuen Heizkraftwerks Niehl 3 kann das Kölner Fernwärmenetz nun weiter wachsen – vor allem rechtsrheinisch. Bestenfalls lassen sich bis zu einer Million Tonnen CO2 pro Jahr verhindern.

Windkraft-Anlagen neben dem Dom? Photovoltaik-Module im Grüngürtel? Schwer vorstellbare Szenarien. In einem Ballungsraum wie Köln sind die Einsatzmöglichkeiten für Erneuerbare Energien eben begrenzt. Ökologisch, technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist dagegen der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). 

Das steckt in den Leitungen. Zum Vergrößern anklicken (Grafik: RHeinEnergie).

„Bei der Energiewende geht es nicht nur um eine nachhaltige Stromversorgung, sondern genauso um eine umwelt-schonende Wärmeversorgung. Hier können Großstädte und Metropolregionen mit ihrem hohen Wärmebedarf ein zentrale Rolle spielen“, sagt Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. Die kombinierte Erzeugung von Strom und Fernwärme aus Erd- und Biogas in effizienten KWK-Anlagen spart gegenüber herkömmlicher Strom- und Wärmegewinnung erheblich Emissionen ein.

Video: So funktioniert Kraft-Wärme-Kopplung

In der Innenstadt und Deutz-Zentrum deckt Fernwärme aus den zwei Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerken der RheinEnergie in Niehl bereits mehr als die Hälfte des Wärmebedarfs. Angeschlossen sind zudem große linksrheinische Neubaugebiete wie das Clouth-Gelände in Nippes, das Quartier am Grünen Weg in Ehrenfeld, das Goldsteinforum in Bayenthal, die Zollstocker Vorgebirgsgärten und die Siedlung Reiterstaffel in Raderberg. Unter anderem wegen der Inbetriebnahme von Niehl 3 wird das Netz auch rechtsrheinisch weiter wachsen können. Dabei hilft der Bau der zweiten 650 Meter langen Rheinunterquerung zwischen Niehl und Mülheim, gefördert vom Land NRW mit Mitteln des EU-Fonds zur regionalen Entwicklung.

Video: Unter dem Rhein hindurch in 35 Sekunden

Den Ausbau der Verteilsysteme vor Ort finanziert die RheinEnergie. Dabei helfen Mittel aus dem Klimaschutzprogramm „Energie & Klima 2020“, auch kleinere Anschlussprojekte wirtschaftlich zu realisieren. Vor allem im Rechtsrheinischen plant die RheinEnergie, in den kommenden Jahren mehr Fernwärmeanschlüsse zu schaffen. In ganz Köln könnte Fernwärme rund 30.000 Einzelfeuerungen, darunter Öl- und sogar Kohleheizungen, ablösen. Der Ausstoß von bis zu einer Million Tonnen CO2 pro Jahr würde so verhindert. Auch bei den geplanten Ausbauprojekten im Deutzer und Mülheimer Hafen sollen die Kölner von der vor Ort emissionsfreien, komfortablen und sicheren Versorgung mit Raumwärme und Warmwasser zum verlässlichen Preis profitieren. Der aktuelle Stand des Fernwärmeausbaus ist im Internet abrufbar, unter: www.rheinenergie.com/fwnetzplan.

Fernwärme - Informationsveranstaltung

Ich wollt mehr über die Kölner Fernwärmeversorgung erfahren? Dann besucht uns am Mittwoch, 02. November 2016, zwischen 14.00 und 19.30 Uhr in unserer Hauptverwaltung (RheinEnergie Hauptverwaltung, Konferenzzentrum, Parkgürtel 24, 50823 Köln).
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