03.01.2019 Adrian

Das Zuhause ins rechte Licht rücken

Die ideale Beleuchtung entsteht durch einen Mix aus drei Lichtquellen: Hintergrundbeleuchtung, Akzent- und Arbeitslicht (alle Bilder: Adobe Stock).

Mit kluger Lichtplanung erstrahlen schummrige Wohnhöhlen, lassen sich Hell-Dunkel-Kontraste schaffen und Räume optisch vergrößern. Eine erhellende Anleitung.

Schon mit wenigen Tipps lässt sich schönes Licht erzielen. Verzichten Sie in Räumen mit wenig Tageslicht auf dunkle Anstriche und Vorhänge: Sie schlucken Licht. Helle Farben reflektieren und lassen Weite entstehen. Und bei Kunstlicht? Ideal ist ein Mix aus Hintergrund-, Akzent- und Arbeitslicht. Den Hintergrund erhellen Deckenleuchten oder -fluter. Ein Dimmer dient dazu, die Helligkeit, je nach Stimmung, anzupassen.

Mit Licht kaschieren

Gleichmäßig ausgeleuchtete Zimmer wirken eintönig. Lichtinseln kreieren abwechslungsreiche Hell-Dunkel-Kontraste. Akzentlicht – etwa durch Wandfluter – betont Bilder und Pflanzen, Lichterketten schaffen Atmosphäre. Sie können mit Licht sogar Fehler kaschieren: Strahlt es die Decke an, erscheint der Raum höher. Nutzt man die Wände als Reflektor, wirkt er breiter.

Es flackern lassen

Achten Sie beim Kauf von LEDs auf die Lichtfarbe: Warmweißes Licht wirkt gemütlich und eignet sich perfekt zum Wohnen. Außerdem gilt: Je höher die Lichtquelle, desto unpersönlicher die Atmosphäre. Legen Sie Ihr Licht also ruhig mal tiefer! Das schönste Licht schaffen übrigens immer noch Kerzen, da sich ihre Flamme bewegt. Keine Lampe kann da mithalten.

  • Von der Sonne geweckt zu werden, ist der beste Start in den Tag. Die Zeiten des Sonnenaufgangs lassen sich jedoch oft nur schwer mit unserem Alltag vereinbaren. Bei geschlossenen Jalousien können Lichtwecker das Sonnenlicht simulieren und uns sanft zur Wunschzeit aus dem Schlaf holen.

  • Wenn ein Arbeitszimmer nur wenig Tageslicht bekommt, leidet die Konzentration. Abhilfe können LED-Lampen mit hohen Lichttemperaturen ab 5500 Kelvin schaffen. Ihre Lichtfarbe mit einem höheren Blauanteil motiviert und fördert die Leistungsbereitschaft.

  • In der Küche leuchten Spots oder Leuchtstoffröhren unter den Oberschränken die Arbeitsfläche gleichmäßig aus. Bei etwa 5300 Kelvin Lichtfarbe lassen sich Zwiebel und Finger sicher unterscheiden!

  • Schummriges Kerzenlicht macht Räume gemütlich. Es ist mit unter 2000 Kelvin warmweiß. Lampen mit etwa 2700 Kelvin tauchen das Wohnzimmer in sanftes Licht und beruhigen. Zusätzliche Leuchten neben oder hinter dem TV-Gerät entspannen die Augen.

  • Wer schlecht einschlafen kann, hat häufig ein zu helles Schlafzimmer. Zu viel Licht stört die Produktion des Hormons Melatonin, das für erholsamen Schlaf sorgt. Also Licht aus, Raum verdunkeln und Smartphone aus dem Zimmer. 





Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!