Wärmepumpe CALDORA macht Stadtwerke Münster effizienter

Anna
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Die Hochtemperatur-Wärmepumpe CALDORA unseres Tochterunternehmens AGO GmbH Energie + Anlagen. (Bild: RheinEnergie)

Unser Vorstandsvorsitzender Andreas Feicht und Holger Mennigmann, Leiter unseres Bereichs Energiedienstleistungen und Geschäftsführer der AGO, haben vor ein paar Wochen unser Tochterunternehmen AGO GmbH Energie + Anlagen im bayerischen Kulmbach besucht. Dort konnten sie die vorgefertigte Hochtemperatur-Wärmepumpe CALDORA besichtigen. Die Anlage ist anschließend nach Münster gezogen, um dort im kommenden Winter die Fernwärme grüner und effizienter zu machen.

Leistungsstarke Wärmepumpe

Die CALDORA ist eine Industrie-Wärmepumpe, mit der sich erneuerbare Wärme, etwa aus Fluss- und Grundwasser, Geothermie, Luft oder Abwasser als Wärmequelle für industrielle Anwendungen oder die kommunale Nah- und Fernwärmeversorgung nutzen lässt.

Für Städte und Kommunen, die eine klimaneutrale Wärmeerzeugung anstreben, sind die CALDORA und die anderen leistungsstarken Wärmepumpen der AGO ideal, denn dort ist der Wärmebedarf groß, genauso wie die Warmwassermengen in Kanälen und Flüssen. Die innovative Thermotechnik kann somit einen großen Beitrag zur Wärmewende leisten. In der vor Ort besichtigten Variante liefert die CALDORA eine thermische Leistung von rund zwei Megawatt.

Klimaneutrale Wärmeerzeugung statt Kohlekessel

Transport der CALORA (Bild: RheinEnergie)

Nun wurde diese Wärmepumpe auf vier Module verteilt bei den Stadtwerken Münster in Millimeterarbeit eingebracht und wieder zusammengebaut. "An ihrem Standort im Münsteraner Stadthafen wurde ursprünglich über meterhohe Kohlekessel Heizenergie erzeugt", sagt Holger Mennigmann. "Schon im kommenden Winter soll die Großwärmepumpe einen Anteil der Fernwärme in Münster erzeugen und trägt dazu bei, diese ein Stück grüner und effizienter zu machen." Sie macht bisher ungenutzte Abwärme aus einer Gas- und Dampfturbine für das Fernwärmenetz und die angeschlossenen Gebäude und Wohnungen nutzbar und spart dabei bis zu 4.000 Tonnen an CO2-Emissionen ein.

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