Grüne Brise für Toyota-Windkanal

Jennifer
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Der kürzeste Boxenstopp der Formel-1-Geschichte dauerte exakt 1,82 Sekunden. 2019 gelang es dem Team von Max Verstappen, in dieser Zeit beim Grand Prix in Brasilien alle vier Reifen des Formel-1-Boliden auszutauschen. Eine Meisterleistung, die nur als Team – und dank perfekt aufeinander abgestimmter Prozesse – möglich war.

Der Beweis, dass sich gute Teamarbeit auszahlt – im Rennsport und beim Vertrieb nachhaltiger Energiedienstleistungen (EDL). In Köln-Junkersdorf verbindet unser EDL-Team künftig beide Bereiche miteinander. Denn die nachhaltige Energie für das Motorsport-Entwicklungszentrum der TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH kommt dann von uns.

Motorsport-Testzentrum in Köln-Junkersdorf. Quelle: TOYOTA GAZOO Racing Europe GmbH

In den Windkanälen des Testzentrums testet und optimiert der Automobilhersteller seine Fahrzeuge unter realen Bedingungen für verschiedene Rennserien. Die Anlage benötigt in Sekundenschnelle und exakt vorgegebener Qualität große Mengen Druckluft, Kälte und Wärme. Unser EDL-Team betreibt die dafür notwendigen Kälte- und Druckluftanlagen bereits seit 2016.

Zuletzt ist den Kolleginnen und Kollegen aufgefallen, dass sich die Technik deutlich effizienter aufstellen ließe und die Anlagen nicht mehr den gängigen Umweltstandards entsprechen.

Mit dem neuen Energiekonzept wird Toyota am Standort künftig 3.200 Tonnen CO2 einsparen. Zusätzlich zu den 7.000 Megawattstunden (MWh), die künftig nicht mehr aus dem Stromnetz, sondern aus einem Blockheizkraftwerk.

Der Baubeginn für die neue Anlage ist für den kommenden Herbst geplant. Wenn alles nach Plan verläuft, geht die Anlage Mitte 2023 in Betrieb. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen in Junkersdorf 7,5 Mio. Euro. Die Summe deckt die Kosten für die Kälte-, Wärme- und Druckluftanlagen sowie den Bau eines neuen Gebäudes, das die Technik beherbergt.

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