26.03.2017 Adrian

Mini-Jetlag nach Zeitumstellung: So seid ihr schneller wieder fit

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind die Uhren von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt worden. Viele Menschen klagen in den darauffolgenden Tagen über Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafprobleme. Wir zeigen euch, wie ihr zu Beginn der Sommerzeit schnell wieder in Schwung kommt.

Die Sommerzeit ist da: Am Sonntag (26. März) haben wir die Uhren von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt. Damit war die Nacht um eine Stunde kürzer. Schade! Denn die Zeitumstellung macht vielen von uns zu schaffen: Müdigkeit, Einschlafprobleme, Konzentrations-schwierigkeiten und sogar depressive Verstimmungen können die Folge sein. Kein Wunder, dass 73 Prozent der Deutschen laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK Gesundheit die Umstellung für überflüssig halten und sie gerne abgeschafft sähen. 

Schon nach Mitternacht und immer noch hellwach? In den Nächten nach der Zeitumstellung nicht ungewöhnlich.

„Früher aus den Federn, später ins Bett – die Zeitumstellung ist vergleichbar mit einem kleinen Jetlag. Bei vielen wirkt sich das vermeintlich unbedeutende Drehen an der Uhr spürbar auf Gesundheit und Wohlbefinden aus“, kommentiert DAK-Ärztin Elisabeth Thomas das Ergebnis der Studie. „Der Biorhythmus stellt sich nicht von einem Tag zum anderen auf das fehlende Licht am Morgen und die ungewohnte Helligkeit am Abend ein.“

Müdigkeit häufigstes Symptom

Mehr als 27 Prozent der Befragten gaben an, bereits Probleme infolge der Zeitumstellung gehabt zu haben. Die Mehrheit der Betroffenen litt unter Müdigkeit (75 Prozent), Schlafstörungen (62 Prozent) oder konnte sich am Tag schlechter konzentrieren (36 Prozent). 

Ursprünglich sollten Sommer- und Winterzeit dazu dienen das Tageslicht länger auszunutzen und so Energie einzusparen. Die Effekte sind laut Bundesumweltamt aber gering. Zwar geht der Stromverbrauch durch Lampen in den Sommermonaten am Abend zurück. In den kalten Monaten steigen morgens hingegen die Heizkosten. Unterm Strich fällt die Ersparnis daher gering aus. 

So startet ihr schwungvoll in die Sommerzeit:

  • Esst am Abend vor der Zeitumstellung keine schweren Mahlzeiten. So belastet ihr euren Körper nicht unnötig. 

  • Auch wenn ihr nicht müde seit: Geht zeitig schlafen. Eine heiße Badewanne oder ein heißes Glas Milch können dabei als „Betthupferl“ wahre Wunder wirken.

  • Wenn ihr bereits am Sonntagabend den Frühstückstisch für Montagmorgen deckt und eure Kleidung zurechtlegt, startet ihr wesentlich entspannter in den Tag. Außerdem spart ihr wertvolle Minuten, die ihr länger im warmen Bett verbringen könnt. 

  • So kommt ihr morgens schnell in Schwung: Früh raus aus den Federn, frische Luft schnappen und Licht tanken. Sonnenstrahlen sind echte Wachmacher! 

  • Nichts für Zartbesaitete: heiß-kalte Wechselduschen am Morgen. Beine, Arme, dann Oberkörper, Kopf und Rücken mit kaltem Wasser abbrausen. Immer möglichst weit vom Herzen entfernt an den Außenseiten von Beinen und Armen beginnen. Den Vorgang anschließend mit warmem und dann mit kaltem Wasser wiederholen. 

  • Trotz Müdigkeit: Konsumiert in den Tagen nach der Zeitumstellung nicht zu viel Koffein. Es sorgt dafür, dass ihr am Abend umso unruhiger seid und schlecht einschlafen könnt.

Und ihr so?

Wie geht ihr mit der Zeitumstellung um? Habt ihr besonders effektive Strategien entwickelt, um negative Effekte abzumildern? Oder fühlt ihr euch fit wie eh und je?





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