02.09.2016 Lutz-Peter

Neues Heizkraftwerk Niehl 3 jetzt offiziell am Netz

V.l.: Alf-Henryk Wulf (GE), Dieter Steinkamp (RheinEnergie), Henriette Reker, Johannes Remmel, Hannelore Kraft, Garrelt Duin, RheinEnergie-Aufsichtsratschef Bernd Pettelkau und Betriebsrat Wolfgang Nolden (Bild: RE).

Mit der Inbetriebnahmefeier ist unser neues Gas-und-Dampfturbinen-Heizkraftwerk Niehl 3 nun am Netz. Zahlreiche Prominente aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Eine Nachlese.

„Drei, zwei, eins, Start!“ Mit dem Kommando von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und einem symbolischen Knopfdruck ist Niehl 3 jetzt auch offiziell am Netz – als eines der modernsten und flexibelsten Gas-und-Dampfturbinen- Heizkraftwerke der Welt. „Dieses Kraftwerk wird für Köln eine große Bedeutung haben“, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker bei ihrer Festansprache. Köln habe sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt und Niehl 3 schlage „eine Brücke in die Zukunft“, die den Erneuerbaren Energien gehöre. 

Zahlreiche Prominente aus Politik und Wirtschaft haben an der feierlichen Inbetriebnahme teilgenommen (Bild: RheinEnergie).

Auch unser Vorstands-vorsitzender Dr. Dieter Steinkamp wies darauf hin, dass hochmoderne und extrem flexible Kraftwerke wie Niehl 3 als Brückentechnik unverzichtbar seien, um „die Volatilität von Wind- und Sonnenenergie“ abzusichern, „solange wir keine Langzeit-speicher haben, die auch den Industriebedarf abpuffern“. 

Dr. Steinkamp lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer General Electric (GE) und bedankte sich für „eine erstklassige, technisch herausragende und engagierte Arbeit“. GE setzte zeitweise rund 340 Mitarbeiter ein, um den Bau fertigzustellen. Mit Erfolg: Die Anlage wurde im zuvor gesteckten Zeit- und Kostenrahmen realisiert. 

Video: Niehl 3 – Energie für die Zukunft der Region

Der fristgerechte Bau des Kraftwerks sei „eine tolle Leistung“ aller Beteiligten, lobte unser Aufsichtsrats-vorsitzender Bernd Petelkau, der Niehl 3 als „Zeichen für die Zukunft“ bezeichnete. Zudem unterstreichen wir mit dem neuen Kraftwerk, so Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Nolden: „Wir sind für die Bevölkerung da.“

Bildergalerie: Das sagen die Gäste über Niehl 3

  • Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes NRW: "Niehl 3 zeigt, dass Nordrhein-Westfalen nicht nur das Energieland Nummer Eins ist und bleibt, sondern vor allem ein intelligentes Energieland, in dem wir die Energiewende aktiv gestalten."

  • Garrelt Duin, Wirtschaftsminister NRW: „Nordrhein-Westfalen steht im Mittelpunkt der Energiewende und deswegen freue ich mich riesig über die Investitionsentscheidung, die Fertigstellung und die gelungene Inbetriebnahme dieses GuD-Heizkraftwerkes. Dafür danke ich der RheinEnergie."

  • Henriette Reker, Oberbürgermeisterin Köln: „Ich finde es gut, dass die Großstädte, die ja selbst den größten CO2-Ausstoß verursachen, auch alle Maßnahmen unternehmen, um unser Klima zu schützen. So auch Köln.“

  • Alf-Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender der GE Power AG: "Ich freue mich außerordentlich, diese hochmoderne Anlage dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der RheinEnergie gemäß Zeitplan zu übergeben und damit einen weiteren Beitrag zur Energiewende in Deutschland zu leisten."

  • Bernd Petelkau, Ausichtsratsvorsitzender RheinEnergie: "Der Aufsichtsrat hat den Bau von Niehl 3 mitgetragen, weil es gut für die Stadt ist und gut für die RheinEnergie. Es ist einer der Bausteine, um die Energiewende zu vollziehen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten."

  • Johannes Remmel, Umweltminister NRW: "Republikweit wird darüber diskutiert, dass niemand mehr in neue Kraftwerke investiert, dabei brauchen wir sie für die Zukunft. Hier in Nordrhein-Westfahlen wird investiert."





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