08.12.2022 Janine

Kleidung nachhaltiger nutzen

Mehr als fünf Milliarden Kleidungsstücke hingen 2015 laut einer Greenpeace-Studie in Deutschlands Schränken. Pro Kopf waren es rund 95 Kleidungsstücke, ohne Unterwäsche und Socken. Viele davon blieben ungenutzt. Gemeinsam mit der Kleiderei in Köln kann man einen anderen Weg einschlagen: weg von fast und hin zu fair fashion.

Jedes 5. Teil ist ein Schrankhüter

Jedes fünfte Teil der rund 95 Kleidungsstücke in deutschen Kleiderschränken wurde so gut wie nie getragen, hielt die Umweltorganisation damals fest. Doch es gibt Hoffnung: In diesem Jahr hat Greenpeace die Studie neu aufgesetzt und festgestellt, dass die Anzahl an Kleidungsstücken der Deutschen signifikant abgenommen hat. Im Schnitt besitzt jeder von uns nun noch etwa 87 Teile. Das ist ein Rückgang von knapp 6,5 Prozent (insgesamt 340 Millionen Teile).

 

Ein positiver Trend, der unsere Ressourcen schont. Besonders positiv wertete Greenpeace, dass viele Kleidungsstücke deutlich länger getragen werden, bevor sie ausgemustert werden.

Einmal im Jahr: Kleiderschrank ausmisten

Den Kleiderschrank regelmäßig auszumisten, hilft dabei, sich einen besseren Überblick über den Kleiderbestand zu verschaffen. Das schafft Platz und schützt davor, unnötige neue Stücke zu kaufen. Mindestens einmal im Jahr sollte man seine Garderobe in Augenschein nehmen und sich kritisch fragen, was man noch trägt.

 

Mit einer guten Übersicht kann man nur das kaufen, was man wirklich braucht. Das sind idealerweise zeitlose Lieblingsteile sein, die vielfältig kombinierbar sind. Im Internet gibt es unter dem Begriff "Capsule Wardrobe" (dt: Grundgarderobe) Informationen zum Konzept eines minimalistischen Kleiderschranks.

Zu Besuch bei der Kleiderei in Köln

Gerade für einmalige Anlässe wie Hochzeiten oder andere Feiern lohnt es sich oft nicht, Kleidung zu kaufen. Stattdessen lassen sich Textilien auch mieten, im Geschäft oder online. Einige Online-Portale bieten Mitgliedschaften an, wenn man auch Alltagskleidung häufiger oder länger ausleihen möchte. Ein interessantes Konzept hat die „Kleiderei“, die bei uns um die Ecke liegt, und die uns einen kurzen Einblick gewährt hat:

 





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