22.07.2015 Gast

Exklusiver Heimvorteil-Fotokurs in Märchenschloss-Kulisse

Samstagvormittag 10 Uhr, die Sonne strahlt vom blauen Kölner Schäfchenwolken-Himmel. Perfekte Voraussetzungen für die elf Teilnehmer unseres Heimvorteil Architektur-Fotokurses, der mit einem Verbot beginnt und einem Gebot endet…

Erstes Fotoobjekt: Das kleine Märchenschloss.

Vor dem Tor zum Wasserwerk in der Kölner Südstadt wartet Nastassja Zinsmeister von der Fotoschule „Kleine Waltraud“Sie hat eine Mission. Sie möchte die Teilnehmer unseres Fotokurses in die Geheimnisse der Architektur-Fotografie einweihen und wo ginge das besser als am wohl schönsten Wasserwerk Kölns, wenn nicht sogar Deutschlands? Das historische Jugendstil-Gebäude im Herzen der Südstadt erinnert mit seinen gotischen Elementen und efeuumrankten Fenstern eher an ein verwunschenes Märchenschloss als an eine Industrieanlage.

Erst die Theorie dann die Praxis

Bevor es los geht mit Wissen rund um Blende, Blitz und Co. gibt es für die Teilnehmer erst einmal ein paar Hintergrundinfos zu ihrem heutigen Foto-Objekt. Die meisten von ihnen kennen das Wasserwerk nämlich bisher nur von außen und warten daher gespannt auf einen Blick hinter die Kulissen des denkmalgeschützen Gebäudes, das 1882 errichtet wurde. Unser Kollege Dr. Martin Kaupe kennt das Wasserwerk und dessen Geschichte wie kein anderer und teilt sein Wissen gerne mit den Teilnehmern. So erfahren diese, woher das Kölner Trinkwasser kommt, wie es gewonnen und aufbereitet wird und was das Besondere am Standort in der Südstadt ist: „Hier im Wasserwerk Severin bereiten wir pro Tag rund 80 Millionen Liter Trinkwasser auf. Außerdem gibt es auf dem Wasserwerks-Gelände einen unterirdischen Speicher von 1904, der 20.000 Kubikmeter Trinkwasser fasst.“

 

Jede Menge Wasser also – und das ist auch gut so, denn laut unserer Experten verbrauchen die Kölner durchschnittlich 220.000 Kubikmeter Wasser pro Tag. Am bisher heißesten Wochenende dieses Jahres flossen sogar 310.000 Kubikmeter pro Tag durch die Leitungen.

 

Nach diesen Infos hieß es: Einsatz Dr. Kaupe beendet, Einsatz Nastassja beginnt – und zwar mit einem Verbot! 

Nastassja hilft jedem bei seiner individuellen Kameraeinstellung.

Keine Macht der Kamera

„Der Automatikmodus ist ab heute für Euch tabu!“, so die Inhaberin einer Fotoschule. „Nach dem Kurs dürft Ihr die Funktion noch ein paar Mal verwenden, aber dann müsst Ihr die Macht über Eure Kamera haben und das Zusammenspiel von Blende, Verschlusszeit und Messfeldern kennen." Eine klare Ansage, die leises Raunen und fragende Gesichter zur Folge hat. Doch bei Nastassja bleiben Fragen nicht lange unbeantwortet. Die Expertin erklärt den Teilnehmern, wie sie mit einfachen Mitteln tolle, ausdrucksstarke Architekturfotos machen können, gibt praktische Tipps und individuelle Hilfestellungen und lässt das Gelernte dann in verschiedenen Übungen anwenden.

So gelingt das perfekte Foto

Auf dem Gelände und im wunderschönen Treppenhaus des Wasserwerks wird geknipst, und an Blenden gedreht, es werden Belichtung  getestet und verschiedene Blickwinkel ausprobiert  und ein Teilnehmer gibt gerne seine Eselsbrücke an die Mitstreiter weiter: „Sonne lacht, Blende acht“.

 

Nach der Übungseinheit hat Nastassja noch eine weitere Fotografen-Weisheit parat: Für ein perfektes Foto darf es ruhig auch einmal unbequem werden. Also: Setzen, Hinlegen, Strecken, Bücken – alles nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht – und von den Teilnehmern direkt in die Tat umgesetzt.

Alles eine Sache der Perspektive.

Diese zeigen sich begeistert vom tollen Ambiente und den vielen hilfreichen Tipps von ihrer Lehrerin:

 

  • „Bisher habe ich noch keine Heimvorteil-Gutscheine eingelöst. Mir geht es heute um das Gelände und die Fotografie“.
  • „Wir haben schon ein paar Gutscheine aus dem Heimvorteilheft ausprobiert. Da sind tolle Sachen dabei – für jeden etwas.“
  • „Meine Frau kümmert sich um die Heimvorteil-Gutscheine und ich mache alles mit.“
  • „Es war super und hat uns sehr gut gefallen. Toller Kurs!“

Und auch Nastassja hatte sichtlich Spaß mit ihren Schülern. Am Ende eines spannenden Tages entlässt sie sie nicht nur mit viel neuem Wissen, sondern auch mit einem Gebot: „Am wichtigsten ist es, so lange weiter zu fotografieren bis Ihr mit dem Foto hundertprozentig zufrieden seid.“ Und weiter rät sie: „Geht immer wieder zu Eurem Architektur-Motiv und fotografiert es zu verschiedenen Tageszeiten und in verschiedenen Lichtstimmungen. So lange, bis Ihr es habt – Euer perfektes Foto.“

  • Wie war das nochmal mit der Blende und dem Messfeld? Erst Theorie, dann Praxis. 

  • Nastassja erklärt anhand eines Beispielfotos auf dem iPad wie die richtige Symetrie bei der Architekturfotografie genutzt wird. Aha..

  • Knips, knips, knips

  • Recken und Strecken für das perfekte Bild

  • Bei dieser tollen Architektur kann doch nichts schief gehen, oder?

  • Theorie in die Tat umgesetzt. Sieht gut aus!

  • Auch Architektur von Innen muss gut in Szene gesetzt werden. 

  • Und am Ende üben wir noch Bewegungsunschärfe. Da springt Nastassja gerne für uns in die Luft :-)

Jetzt anmelden zum nächsten Fotokurs

Wenn Ihr auf dem Weg zu Eurem perfekten Foto ein wenig Unterstützung braucht, dann besucht doch unseren nächsten Fotokurs am kommenden Freitag, 24. Juli.

Dort erfahrt Ihr alles zum Thema Langzeitbelichtung – und zwar auch wieder an, beziehungsweise in einer tollen Location, unserem Fernwärmetunnel unter dem Rhein.

Beginn ist um 16.30 Uhr und der Kurs kostet mit Heimvorteil-Gutschein 55 Euro.

Alles Infos findet ihr in eurem Heimvorteil-Gutscheinheft oder in der Heimvorteil-App.

www.rheinenergie.com/heimvorteil

Dieser Beitrag stammt von unserer Kollegin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr sie unter c.welkisch@rheinenergie.com erreichen.

Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!