29.07.2016 Claudia

Sonne tanken mal anders – unsere neuen Solarstrom-Projekte in Köln und Bayern

Klimafreundlich erzeugten Sonnenstrom gibt es jetzt in Köln nicht nur für die eigenen vier Wände, sondern auch für die eigenen vier Räder – bisher allerdings nur für die Mitarbeiter von Ford. Außerdem neu in unserem Solar-Portfolio: eine bayrische Photovoltaik-Anlage in der Größe von 21 Fußballfeldern.

In Kooperation mit Ford entstand auf dem Betriebsgelände des Autobauers eine TankE. Das Besondere: Die Anlage, die acht Ladepunkte bietet, produziert ihren Strom mithilfe von 60 Photovoltaik-Modulen. Diese besitzen eine Peak-Leistung von 18 Kilowatt – vorausgesetzt, die Sonne scheint. Andernfalls bleiben die Tanks des Ford-Fuhrparks aber auch nicht leer, denn dann kommt Strom aus dem Netz.

Die Tafel auf dem Ford-Gelände gibt an, wie viel Benzin durch den erzeugten Solarstrom eingespart wurde (Bild: RheinEnergie).

Umgekehrt kann die TankE Sonnenenergie auch einspeisen, sollte mehr erzeugt als gebraucht werden. Wie viel tatsächlich produziert wird, kann auf einem Display am Tor abgelesen werden, das zudem die erzeugte Sonnenenergie in die entsprechende Kraftstoffmenge umrechnet. So spart man dank einer Kilowattstunde Solarstrom immerhin knapp einen halben Liter Benzin.

Solarpark erweitert Photovoltaik-Portfolio

Fast 380-mal so viel Leistung wie die Anlage bei Ford, nämlich 6.825 Kilowatt in Spitzenzeiten, hat der „Solarpark Münchberg“ bei Hof in Bayern, den die RheinEnergie Solar GmbH kürzlich erworben hat und der rund 2.400 Haushalte mit Solarstrom versorgen kann. Mit knapp 30.000 Modulen, die sich auf 800 nach Süden ausgerichteten Tischen befinden, ist der Park nicht nur die größte Solarstrom-Anlage Oberfrankens, sondern zudem auch eine der leistungsstärksten in unserem Portfolio. Dieses bestand bislang aus einer Elf-Megawatt-Großanlage und mehreren Kleinanlagen bis 1,5 Megawatt. 

Video: So ist der Solarpark Münchberg entstanden

Und Münchberg könnte noch weiter wachsen: Bau- und Erweiterungs-Genehmigung für das 24 Hektar große Gelände liegen vor und wenn alles klappt, könnte der neue Teil bereits im Herbst nächsten Jahres in Betrieb gehen. Mit einer zusätzlichen Leistung von 3,5 Megawatt könnte er weitere 1.250 Haushalte klimafreundlich mit Strom versorgen – bei durchschnittlich jährlich 1.785 Sonnenstunden in Bayern kein Problem. Nicht umsonst steht dort laut Bundes-Umweltministerium die Hälfte aller Photovoltaik-Anlagen Deutschlands.

Aber auch Köln muss sich nicht verstecken: Immerhin durchschnittlich 1.504 Stunden im Jahr scheint in unserer Stadt die Sonne – sehr zur Freude der Kölner und natürlich aller Nutzer der neuen Solarstrom- Tankstelle bei Ford.

Dieser Beitrag stammt von unserer Kollegin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr sie unter c.welkisch@rheinenergie.com erreichen.





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