01.12.2017 Gesine

In der Weihnachtsbäckerei – Backofen vorheizen oder nicht?

Weihnachtszeit ist Plätzchenbackzeit – viele Rezepte verlangen von den Hobbybäckern, den Backofen vorzuheizen. Doch das ist oft – sehr zur Freude der Stromrechnung – gar nicht nötig. Wir verraten, warum.

 

Wer zu Weihnachten in die Röhre schaut, der macht das hoffentlich nicht, weil es keine Geschenke gibt, sondern befindet sich mitten in der heimischen Weihnachtsbäckerei! Da gibt es dann wie in dem gleichnamigen Lied nicht nur „so manche Kleckerei“, sondern auch viel Energieverschwendung… und damit wird bares Geld im wahrsten Sinne des Wortes verheizt. Geld, das man besser in Geschenke oder noch tollere Zutaten investieren kann!

Energie sparen – bei gleichem Ergebnis

Das Vorheizen des Backofens ist nur in Ausnahmefällen notwendig, z.B. bei bestimmten Kuchen und Soufflés. Immer wenn es auf eine gleichmäßige Hitze ankommt, und auch wenn etwas besonders knusprig werden soll, ist Vorheizen von Vorteil. Bei den meisten Gerichten wie Plätzchen, Pizza und Co. können Sie aber locker auf das Vorheizen verzichten und viel Strom sparen, da sich dadurch die Backzeit verkürzt.

 

Das Essen ist sogar schneller fertig, weil Auftauen bzw. Garen schon während des Aufheizens beginnen. Beim Vorheizen wird sozusagen viel unnütze heiße Luft produziert. 10 Minuten vorheizen und 10 Minuten Backen ergeben eine Gesamtdauer von 20 Minuten. Ohne Vorheizen und mit einer dafür leicht verlängerten Backzeit von insgesamt 15 Minuten verkürzt sich trotzdem die Gesamtdauer um 5 Minuten - bei gleichem Ergebnis.

Für ein gutes Backergebnis ist Vorheizen oft unnötig.

Aber warum gibt es denn immer noch die Angaben zum Vorheizen in den Rezepten bzw. auf den Packungen? Das hat mit der Vielfalt der Ofenhersteller zu tun, sagt Michael Urban vom Münsteraner Energiewende-Dienstleister Grünspar:
„Das ist dazu gedacht, um die verschiedenen Backofenmodelle auf ein gemeinsames Level zu bringen, da erst ab der erreichten Vorheiztemperatur eine einheitliche Backzeitangabe zum gewünschten Ergebnis führt. Damit ist gesichert, dass die Pizza so auch tatsächlich nach 10 Minuten knusprig ist.“

Auf den Ofen kommt es an

Aha. Auf den Ofen kommt es an. Es gibt schnellere Backöfen und manche, die etwas länger brauchen. Durch die Vorheiz-Temperatur sind die Hersteller so auf der sicheren Seite. Sie und Ihre Stromrechnung aber nicht!

Probieren Sie´s doch einfach mal aus und lassen das Vorheizen weg. Wer dafür lieber mal öfter durch die Scheibe in den Ofen schaut, entwickelt mit der Zeit auch ein immer besseres Gespür für ein genauso gutes Ergebnis und spart jede Menge Energie und Kosten.

So einfach spart ihr beim Kochen und Backen Energie

Und noch ein Tipp für alle, die zusätzlich noch mehr Strom sparen möchten: Sie können den Ofen einfach vor Ende der Garzeit ausstellen. So bleibt die Hitze im Ofen, es wird aber nicht nachgeheizt. Das gewünschte Geschmackserlebnis und die köstliche Knusprigkeit Ihres Essens erreichen Sie so auch garantiert.

Marina

Wie wäre es, wenn ihr euch einmal persönlich von

<a href="https://www.bayern-facility-management.de/sie-wollen-ihren-energieverbrauch-senken.html" Title="Kosten senken Klima schützen">Kosten senken Klima schützen</a>

beraten lassen würdet. Ich fand das letzte Woche sehr interessant! Ist aber auch nur ne Empfehlung

Robrock , Cornelia

Guten Tag,
Ich möchte gerne wissen ob es energiesparender ist mit Elektrokochern zu kochen oder eher auf dem Herd?
Ich denke dabei z.B an einfache Multikocher

Adrian

Hallo Cornelia Rohbrock,

es ist tatsächlich etwas sparsamer mit einem Mulitkocher zu kochen. Das liegt vor allem an der guten Dämmung der Geräte. 

Beste Grüße,

Adrian

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