24.05.2017 Gesine

Mein Weg zum RheinEnergieMarathon Köln

Laufen in der Gruppe macht Spaß und motiviert (alle Bilder: RheinEnergie).

Ich habe ein Ziel. Ein sportliches. Zusammen mit drei Kollegen will ich beim RheinEnergieMarathon Köln 2017 als Staffel mitlaufen. Vier Läufer, vier Etappen, volles Marathonerlebnis. Damit ich am 1. Oktober eine gute Figur mache, nehme ich an unserer Laufschule für Mitarbeiter teil. Bis zum Marathon berichte ich an dieser Stelle in loser Folge vom Training.

Dienstag, 23. Mai 2017, Blücherpark, Neuehrenfeld

Für ein Selfie bleibt immer Zeit.

Ich liebe Sport. Also grundsätzlich. Denn Laufen zum Beispiel liegt mir gar nicht. Nach vier Kilometern habe ich einen roten Kopf und schnappe nach Luft. Amüsiert Passanten und Begleiter, mich natürlich nicht so sehr. Das Problem? Ich mache überwiegend Sportarten wie Krav Maga und Aerobic (und natürlich Tanzen im Club). Dabei kommt es eher auf Kraft als auf Kondition an. Zeit, das zu ändern. Seit Dienstag mache ich deshalb bei der Laufschule „Fit für die Staffel“ der RheinEnergie mit. Das Angebot richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die ihre Kondition verbessern und am RheinEnergieMarathon teilnehmen wollen. Als Teil einer Staffel. Wir wollen ja nicht gleich übertreiben. Mein Ziel ist es also, zusammen mit drei Kollegen als Staffel beim RheinEnergieMarathon mitzulaufen. Zur Auswahl stehen Strecken mit einer Länge von 11,9 km, 11,7 km, 6,4 km oder 12,2 km. Klingt machbar.

Wer Sport treibt, darf auch genießen!

Das erste Training hat Lust auf mehr gemacht. Wir sind eine bunte Truppe. Jeder achtet auf jeden und motiviert den anderen. Die Auszubildende läuft neben dem Kollegen, der bereits in Altersteilzeit ist. Vorkenntnisse oder besondere Fitness? Alles nicht notwendig, unsere Trainer Frederick und Lukas machen es möglich und holen jeden genau dort ab, wo er fitnesstechnisch steht. Die beiden kommen von ProAthletes und sind wirklich gut darin, uns zu motivieren. Profis halt. 

Forderndes Intervalltraining

Nach dem lockeren Einlaufen durch den Blücherpark, übrigens eine sehr schöne Location, standen Dehn- und Stabilitätsübungen auf dem Programm. Position halten, Gleichgewicht schulen, verschiedene Muskelgruppen fordern – kenne ich, fällt mir daher eher leicht. Ganz anders das darauffolgende Intervalltraining: Dabei sind wir so schnell es eben ging bergauf gelaufen. Plopp. Roter Kopf... klar. Zum Abschluss ging es dann noch für ein paar Runden durch den Blücherpark. Beim nächsten Training erhält jeder von uns einen individuellen Trainingsplan. Ich bin schon gespannt, was er mir abverlangen wird. Nach dem Sport haben wir uns übrigens noch ein leckeres Kölsch gegönnt (siehe Foto). Wer Sport treibt, darf auch genießen!

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