23.01.2017 Ronja

Telearbeit – Ich bin dann mal im Home-Office

Auch mal von zu Hause aus Arbeiten. Das wünschen sich Arbeitnehmer besonders, wenn gerade ein Familienmitglied pflegebedürftig ist oder die Kita streikt. Mit der alternierenden Telearbeit bietet die RheinEnergie ein entsprechendes Arbeitzeitmodell an. Wie sind die Erfahrungen? 

Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns nutzen sie schon: die alternierende Telearbeit, die von unserem Unternehmen angeboten wird. Sie entlastet vor allem die Kolleginnen und Kollegen, die sich um ihre Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern. Das Ziel ist es, Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren zu können. 

Karl-Heinz Böhle, Hauptabteilungsleiter im Bereich Personal und Organisation.

„Durch die Möglichkeit, auch von zu Hause aus arbeiten zu können, tragen wir dazu bei, dass unsere Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter zufriedener sind. Außerdem können sie Familie und Beruf besser harmonisieren“, so Karl-Heinz Böhle, Hauptabteilungsleiter im Bereich Personal und Organisation. „Hierbei ist es wichtig, dass die betrieblichen und persönlichen Interessen ausgewogen berücksichtigt werden. Wir haben bisweilen wertvolle Erfahrungen gemacht und freuen uns, dass die alternierende Telearbeit gut angenommen wird.“

Modelle für Teilzeit- als auch für Vollzeitkräfte

Ebenso unterschiedlich wie die Lebenssituationen sind die Modelle zur alternierenden Telearbeit. Sie existieren sowohl für Teilzeit- als auch für Vollzeitkräfte. Wie die sich bewähren, wurde jüngst abgefragt und ausgewertet. Die Befragten waren grundsätzlich positiv gegenüber der alternierenden Telearbeit eingestellt. An verschiedenen Stellen sehen Mitarbeiter und Führungskräfte jedoch noch Verbesserungsbedarf. Erreichbarkeit, Arbeitsabläufe im Team und Informationsfluss stuften sie im Großen und Ganzen als genauso gut wie bisher ein. Die Vorgesetzten gaben jedoch an, dass manchmal mehr Planung und Abstimmung erforderlich ist. Die Transparenz der Arbeitsergebnisse bewerteten 80 Prozent der Führungskräfte mit gut. Wichtig seien bei diesem Aspekt eine stabile Vertrauensbasis und eine sinnvolle Erfolgskontrolle. 

Telearbeiter durchweg begeistert

Die Mitarbeiter, die alternierende Telearbeit bewilligt bekommen haben, sind durchweg begeistert und gaben an, viel effizienter arbeiten zu können, weil sie an anderer Stelle Zeit einsparen und ihren Stress verringern können. Absprachen und Teamarbeit seien nach wie vor ohne Probleme möglich – etwa indem Home-Office-Tage so gelegt werden, dass keine Teambesprechungen betroffen sind. Einige der Kollegen wünschen sich jedoch mehr Verständnis und Akzeptanz von ihren Kollegen. Knapp 20 Prozent der Mitarbeiter gerne eine stärkere technische Unterstützung.

Familienbewusste Personalpolitik wird bei uns großgeschrieben. Seit 2010 haben wir das Zertifikat audit berufundfamilie, das bestätigt, dass Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen ausbalanciert werden.

Dieser Beitrag stammt von unserer Kollegin Ronja Walther. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr sie unter r.walther@rheinenergie.com erreichen.

Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!