17.03.2017 Kathrin

Turbi(e)nenhonig: Fleißige Bienen am Heizkraftwerk Südstadt angesiedelt

Die Neuankömmlinge starten ihre ersten Erkundungsflüge am Heizkraftwerk Südstadt (Foto: RheinEnergie).

Pünktlich zum Start in den Frühling fängt es bei uns an zu summen. Und zwar auf dem Gelände unseres Heizkraftwerks in der Kölner Südstadt. Dort haben zwei Kölner Imkerinnen einen neuen Standort für ihre Bienenstöcke gefunden. Die fleißigen Insekten fühlen sich bei uns sichtlich wohl.

Noch ein wenig zögerlich erkunden die Bienen die neue Umgebung. Es ist ihr erster Flug rund um unser Heizwerk in der Kölner Südstadt. Dort haben sie auf dem Werksgelände am Zugweg ein neues Zuhause gefunden. „Eine geeignete Fläche für die Haltung von Bienen mitten in der Stadt zu finden, ist alles andere als einfach“, erläutert Lisa Löler, Mitglied im Kölner Imkerverband. „Daher waren wir sehr froh, dass sich die RheinEnergie bereiterklärt hat, uns Stellfächen für unsere Bienenstände zur Verfügung zu stellen.

Die Bienen der Hobby-Imkerinnen Lisa Löler und Birgit Helberg haben bei uns ein neues Zuhause gefunden (Foto: RheinEnergie).

Bienen und Industriegelände – das passt besser zusammen, als man auf den ersten Blick vielleicht meint. „Durch die große Grünfäche finden die Tiere hier genügend Nahrung und der ruhige, geschützte Stellplatz bietet eine ideale Umgebung, damit sie sich gut entwickeln können“, so die Hobby-Imkerin. Ein weiterer Vorteil: Sie und ihre Imker-Kollegin Birgit Helberg wohnen ganz in der Nähe, so dass sie sich ohne großen Aufwand um ihre „Schützlinge“ kümmern können.

In der Kölner Südstadt produzieren wir bereits seid 125 Jahren Strom und Wärme (Bild: RheinEnergie).

„Wir fanden die Idee sofort prima, die bisher nicht genutzte Fläche auf unserem Betriebs-gelände für den Erhalt der für die Artenvielfalt so wichtigen Tiere zu nutzen. Daher haben wir die beiden Imkerinnen aus unserer Nachbarschaft gerne bei ihrem Vorhaben unterstützt“, erläutert Kraftwerksleiter Ingo Schönfuß. „Damit die Kolleginnen und Kollegen, die hier arbeiten, nicht unverhofft in Kontakt mit den Bienen kommen, haben wir den Bereich um die Stöcke abgesperrt. So gibt es auch hinsichtlich der Sicherheit keinerlei Bedenken.“

Kraftwerksleiter Ingo Schönfuß (m.) war von der Idee, Bienen am Standort anzusiedeln, sofort begeistert (Bild: RheinEnergie).

Zwei Bienen-Völker haben das neue Quartier bereits bezogen, zwei weitere sollen im Frühling folgen. Und wenn alles nach Plan verläuft, wird es dann im Frühsommer den ersten RheinEnergie-Honig aus der Südstadt geben.

Dieser Beitrag stammt von unserer Kollegin Kathrin Achenbach. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr Kathrin unter k.achenbach@rheinenergie.com. Alternativ schreibt ihr uns eine Nachricht ins Kommentarfeld unter diesem Beitrag .





Anita Metzger

Eine ganz tolle Idee, den Bienen zu helfen. Die sind sowieso schon sehr gefährdet und damit leistet mein ehemaliger Arbeitgeber einen sehr guten Beitrag zum Umweltschutz und Bienensterben. Danke und weiter so!

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