03.11.2017 Anna

Wochenlang ohne Licht: Hohenzollernbrücke erstrahlt wieder

Ein Kölner Wahrzeichen: die Hohenzollernbrücke (Foto: RheinEnergie).

In den vergangenen Wochen blieb das Licht an der Hohenzollernbrücke aus. Nun erstrahlt die Brücke in den Abend- und Nachtstunden wieder im gewohnt goldenen Licht. Was war der Grund für die dunkle Phase?

Das berühmteste Kölner Postkartenmotiv? Klar: Altstadt, Kölner Dom, Groß St. Martin und Hohenzollernbrücke – allesamt hell angestrahlt und vom Deutzer Rheinufer aus bei (beginnender) Dunkelheit fotografiert. Wer in den vergangenen Wochen auf diesen Schnappschuss gehofft hatte, wurde allerdings enttäuscht. Denn das Licht der Hohenzollernbrücke blieb ausgeschaltet. Ein Defekt? Oder gar eine städtische Stromsparmaßnahme?

Das Ausrichten der neuen Leuchten ist Milimeterarbeit (Bild: RheinEnergie).

Weder noch. Um an der Brücke eine neue, energieeffiziente LED-Beleuchtung anzubringen, war es erforderlich, die bisherige Anlage außer Betrieb zu nehmen. Die Brücke blieb daher während der Arbeiten unbeleuchtet. Nun erstrahlt die Brücke in den Abend- und Nachtstunden wieder im gewohnt goldenen Licht. 

170 neue Leuchten installiert

„Wir haben 170 energieeffiziente und umweltfreundliche LED-Leuchten installiert“, sagt Michael Kitzel, Leiter Öffentliche Beleuchtung bei der RheinEnergie. Nach Austausch der Leuchtmittel haben die Techniker die Strahler in Nacharbeit millimetergenau neu ausgerichtet – damit die modernen Leuchten die Brücke wie zuvor in Szene setzen.

Strahlt wieder wie gewohnt: Die Hohenzollernbrücke während der "blauen Stunde" (Bild: RheinEnergie).

„Die neuen Leuchten verbrauchen mit 40 Watt im Gegensatz zu den vorherigen mit 150 Watt weniger Energie. Außerdem entsteht durch die LED-Technik weniger Streulicht und wir können die Brücke noch gezielter anstrahlen“, sagt Kitzel. Mit bloßem Auge sei für die Kölner aber kein Unterschied zur bisherigen Beleuchtung auszumachen. Das dürfte die Hobbyfotografen und Flaneure kaum stören.





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