26.04.2017 Adrian

Super sauber: Mit diesen Hausmitteln putzt ihr ökologisch und günstig

Wer den Geruch von Essig nicht mag, kann Verkrustungen in der Küche auch mit einer Sodalösung (1 Esslöffel Soda je Liter Wasser) umweltschonend entfernen (Foto: RheinEnergie).

Ihr schaut aus dem Fenster und seht mehr Schmutz als Landschaft? Und am Backofen könnt ihr ablesen, was es in den vergangenen Monaten zu essen gab? Dann ist eine traditionelle Grundreinigung die Gelegenheit, die Wohnung wieder auf Hochglanz zu bringen. Bewährte Hausmittel reinigen gründlich, ohne Natur und Gesundheit zu belasten.

Eine wirkungsvolle Alternative zu chemischen Reinigern ist Essig. Damit lassen sich Kalkflecken in Küche, Bad und Toilette problemlos entfernen. Auch zum Entkalken von Küchengeräten eignet er sich gut. Und mit Kochsalz zu einer Paste vermischt, wird Essig zu einer wirkungsvollen Scheuermilch, die hartnäckige Verschmutzungen entfernt.

Fettflecken auf nicht waschbaren Textilien verschwinden mit Backpulver: Es zieht das Fett aus dem Gewebe. Den Fleck bestreuen und das Pulver locker abschütteln. Die Stärke bleibt an der fleckigen Stelle haften – nach einer kurzen Einwirkzeit dann vorsichtig ausbürsten. Backpulver ist auch ein gutes Hilfsmittel, um graue Vorhänge wieder weiß zu bekommen.

Das kostet der Strom für Smartphone und Co.

  • Verbraucher schätzen die jährlichen Stromkosten für ihr Smartphone auf ca. 100 Euro.

  • Tatsächlich sind die Kosten aber deutlich geringer: Das Samsung Galaxy S5 etwa kommt auf einen Verbrauch von 3,9 kWh pro Jahr. Umgerechnet ergibt das Stromkosten in Höhe von 1,16 Euro (Foto: Samsung).

  • Bei einem iPhone sieht die Sache nicht anders aus. Das iPhone 6 hat einen vergleichsweise kleinen Akku.  Eine tägliche Ladung kostet den Verbraucher umgerechnet nur 0,75 Euro im Jahr.

  • Lädt man sein Handy über ein Netzteil, fallen aufgrund der Spannungs-Umwandlung Verluste an. Der Energiebedarf steigt. Bei modernen Netzteilen liegt die Energieeffizienz bei rund 74 Prozent.

  • Besitzer einer Smartwatch haben Grund zur Freude: Durchschnittlich 0,13 Wh saugt die clevere Uhr für eine volle Ladung aus dem Netz. Stromkosten pro Jahr: läppische 0,15 Euro.

  • Etwas teurer im Verbrauch: Tablets benötigen pro Jahr bei durchschnittlicher Nutzung rund vier Euro Strom.

  • Fehlt in kaum einem Haushalt: ein Laptop. Ist der vier Stunden täglich im Einsatz, kostet das den Besitzer ca. 17 Euro jährlich.

  • Stationäre Computer kommen bei gleicher Nutzung auf einen Verbrauch von ca. 290 kWh pro Jahr. Kostenpunkt: 79 Euro.

  • Stromfresser Fernseher? Nicht unbedingt: Bei vier Stunden Einsatz täglich verbrauchen moderne LED-Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von 80 Zentimetern rund 80 kWh pro Jahr. Stromkosten: 21 Euro.

  • Beinahe doppelt so viel Strom verbraucht eine Spielekonsole bei gleicher Nutzungsdauer. Kosten: 40 Euro pro Jahr.

  • Auch der Stand-by-Modus ist nicht zu unterschätzen: Zieht bei Geräten, die ihr nicht täglich nutzt, öfter mal den Stecker – das spart bares Geld.

  • Neuere Elektrogeräte dürfen daher laut einer EU-Richtlinie maximal ein Watt im Stand-by-Modus verbrauchen. Das macht bei 24 Stunden aufs Jahr gerechnet 2,30 Euro pro Gerät.

  • Zählt zu den Spitzenreitern im Haushalt: der Kühlschrank. Bei einem effizienten Gerät fallen Stromkosten in Höhe von 36 Euro an. Ältere Modelle verbrauchen locker 80 Euro mehr.

Bei einem stark verschmutzten Backofen hilft eine Idee aus Omas Trickkiste: Den Saft einer Zitrone und etwas Wasser in eine feuerfeste Form geben und die Flüssigkeit im Ofen verdampfen lassen. Das weicht eingebrannte Speisereste auf.

Mehr Körpereinsatz, weniger Reiniger

Wenn ihr auf ein chemisches Putzmittel nicht komplett verzichten möchtet, solltet ihr es niedrig dosieren – oft genügt ein Spritzer. Und dann kräftig schrubben, am besten mit Mikrofasertüchern. Ihre Struktur verstärkt den mechanischen Reinigungseffekt und sie sind immer wieder verwendbar. 

Omas Ratschläge sind nicht nur umweltschonend, sie sparen auch Geld und vermeiden Müll. Aber: Nicht alles, was früher praktisch war, ist heute noch sinnvoll. So sollte niemand mehr seine Fenster mit Zeitungspapier putzen. Die Druckerschwärze kann auf das Glas und den Rahmen abfärben. Was stattdessen hilft? Ihr ahnt es – Essig macht die Fenster streifenfrei.





Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!