08.08.2017 Adrian

Katzen sind Weltmeister beim Stromsparen

Katzen verursachen kaum zusätzliche Energiekosten (Foto: Adobe Stock).

Gute Nachrichten zum Weltkatzentag: Beim Stromsparen sind Stubentiger Weltmeister. Das hat eine Erhebung des Energieversorgers E.ON ergeben. Demnach fallen für Katzen nahezu keine zusätzlichen Energiekosten an. Einige Haustiere verbrauchen im Jahr allerdings mehr Strom als Kühlschrank, Waschmaschine und Fernseher zusammen.

Millionen von Haustieren springen, schwimmen und krabbeln durch deutsche Haushalte. Knapp zwölf Millionen Katzen und sieben Millionen Hunden führen hierzulande die Beliebtheitsskala an. Doch welche Haustiere liegen in Sachen Energieverbrauch an der Spitze? Das hat nun erstmals der Energieanbieter E.ON ermittelt. Einige Haustiere, allen voran die exotischen, verbrauchen im Jahr mehr Strom als Kühlschrank, Waschmaschine und Fernseher zusammen. Positive Botschaft: „Die vertrauten Hunde, Katzen und Kleintiere erhöhen den Energieverbrauch kaum“, erklärt Uwe Kolks, Geschäftsführer von E.ON Energie Deutschland.

Platz 1: Katzen, Hunde, Hamster & Vögel

Wer die Energiekosten im Blick behalten möchte, ist mit Katze, Hunde, Hamster und Singvogel gut beraten. Für sie fallen so gut wie keine zusätzlichen Energiekosten an. Lediglich Katzen mögen es vor allem im Winter lieber etwas wärmer als kälter. Dafür muss nicht immer der Heizkörper hochgedreht werden. Ein gemütliches Plätzchen auf der Fensterbank oder dem Sofa reichen meist völlig aus. Auch wenn es wichtig ist, sich über die zusätzlichen Energiekosten zu informieren: Letztendlich sollten sie kein Entscheidungskriterium für oder gegen ein Haustier sein.

Platz 2: Pferde

In Sachen Stromverbrauch sind Pferde mit rd. 100 Euro Kosten pro Jahr relativ genügsam (Foto: Adobe Stock).

Die Deutschen reiten gern – und halten sich rund 1,2 Millionen Pferde und Ponys. An Stromkosten werden dabei im Jahr rund 100 Euro für die Stallbeleuchtung und den elektrischen Weidezaun fällig. Hinzu kommen witterungsbedingte Energiekosten, vor allem in kalten Wintern. Bei Minusgraden müssen die Wassertränken beheizt werden, damit das Trinkwasser nicht gefriert. Wer im Winter mit dem Tier ausreitet, für den könnte zudem ein spezielles Solarium sinnvoll sein, um das nasse Fell zu trocknen.  darüber hinaus können sich die Tiere aber problemlos auch an große Temperaturschwankungen anpassen. Energiespartipp: Beheizte oder gar gedämmte Ställe sind in der Regel daher nicht notwendig und reine Kostentreiber.

Platz 3: Aquarien-Fische

Knapp zwei Millionen Aquarien stehen in deutschen Haushalten. Vor allem die Größe des Beckens und die Fischarten entscheiden über die jährlichen Energiekosten. Wer eine Wassertemperatur von 28 bis 30 Grad halten muss, kann für ein 200 Liter-Becken mit rund 200 Euro Stromkosten pro Jahr rechnen. Hinzu kommen weitere Kosten für die Beleuchtung. Energiespartipp: Pflegeleichte Tiere wie Goldfische mögen es deutlich kühler, ihnen reichen mitunter 16 bis 18 Grad. Das halbiert die Energiekosten.

Platz 4: Terrarium-Tiere

Gecko und Co.verursachen bis zu 250 Euro Stromkosten pro Jahr (Foto: Adobe Stock).

Schlangen, Geckos und Schildkröten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Rund 800.000 Deutsche halten sich zuhause exotische Tiere. Ein Terrarium muss deren Lebensbedingungen hinsichtlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Beleuchtung so gut wie möglich simulieren. Das schlägt sich entsprechend in den Energiekosten nieder und kann, beispielsweise für einen Gecko in einem zwei Meter langen und ein Meter hohem Terrarium, jährliche Stromkosten von 250 Euro ausmachen. Energiespartipp: Bei wärmeverwöhnten Reptilien aus den Tropen schlagen die Energiekosten stärker durch als für Arten aus gemäßigten Klimazonen. Hinzu kommen Stromkosten für die Beleuchtung. Hierfür gibt es mittlerweile LED-Alternativen mit noch hohem Anschaffungspreis, aber deutlich geringerem Energieverbrauch.





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