05.10.2016 Claudia

Klimaschonend und sparsam: So heizt ihr richtig

Die Temperaturen sinken und auch der erste Frost ist nicht mehr weit. Damit dürfte auch der letzte Kölner seine Heizung aus dem Sommerschlaf geholt haben. Wir haben euch Tipps rund ums sparsame und umweltfreundliche Heizen zusammengestellt.

1. Mal richtig Druck machen

Vor der ersten Inbetriebnahme nach den Sommermonaten solltet ihr den Wasserdruck in eurer Heizungsanlage checken. Wenn der Druck zu niedrig ist, kann nicht genug Wärme transportiert werden und die Heizung bleibt kalt. Den richtigen Druck könnt ihr am Druckmessgerät an eurer Heizungsanlage ablesen. Ist er zu niedrig, muss am Einlassventil über einen Schlauch Wasser nachgefüllt werden. Aber Vorsicht! Der Füllstandsanzeiger sollte maximal bis zum roten Bereich reichen.

2. Gluckern verboten
Wenn die Heizung gluckert, oder auch im voll aufgedrehten Zustand im oberen Bereich nicht richtig warm wird, befindet sich wahrscheinlich Luft in den Heiz-körpern. Dies hat zur Folge, dass das Heizwasser nicht gleichmäßig verteilt werden kann. Abhilfe schafft ihr, indem ihr die Heizkörper entlüftet.

 

Und das geht so: Schaltet die Heizungsanlage ab und dreht anschließend alle Heizungsventile in Haus oder Wohnung auf. Füllt über das Einlassventil der Anlage Wasser nach (siehe Punkt 1). Nun entlüftet ihr nacheinander alle Heizkörper mit einem Spezialschlüssel (siehe Foto). Fangt dabei unbedingt mit dem Heizkörper im Keller an und wandert dann im Gebäude von Heizung zu Heizung immer höher (Wasser steigt nach oben). Der letzte Heikörper, den ihr entlüftet, sollte dann der im Dachgeschoss sein. Zwischendurch immer wieder den Wasserstand der Anlage überprüfen und ggf. Wasser nachfüllen. Wenn alle Heizungen entlüftet sind, Heizkörperventile zurückstellen und die Heizung wieder anmachen. Fertig.

3. Freie Bahn für warme Heizungsluft
Damit die warme Luft sich optimal im Raum verteilen kann, sollte die Heizung nicht mit Möbeln zugestellt, oder durch Vorhänge verdeckt sein. Also lieber alles ein paar Zentimeter abrücken und am besten auch auf dekorative Heizkörperverkleidungen verzichten.

4. Kühler ist cooler
In allen Zimmern die Heizung voll aufzudrehen ist Geldverschwendung und belastet unnötig das Klima. Damit ungenutzte Räume nicht auskühlen, sollten diese zwar beheizt werden, jedoch sind hier 12 Grad völlig ausreichend. Für Wohnräume empfehlen Experten 20 bis 21 Grad. In Küche, Schlafzimmer und Diele können es ruhig 2 Grad weniger sein. Grundsätzlich gilt:  Es ist kostengünstiger, die Raumtemperatur konstant zu halten, anstatt die Heizung nachts herunterzudrehen.

5. Keine Energie zum Fenster rauswerfen

In den Heizungsmonaten herrscht „Kippverbot“! Denn durch dauerhaft gekippte Fenster kühlen nicht nur die Innenwände aus, sondern die warme Heizungsluft kann auch entweichen. Ihr heizt also die Straße und den Garten eurer Nachbarn, anstatt eure eigenen vier Wände. Daher lieber mehrmals täglich die Fenster komplett aufmachen (Stoßlüften) und dabei natürlich die Heizung abdrehen!

Einmal im Jahr den Profi ranlassen.

6. Ein Fall für die Profis
Einmal im Jahr solltet ihr eure Heizung von einem Fachbetrieb warten und reinigen lassen. Das lohnt sich gleich mehrfach: Es verlängert die Lebensdauer der Heizungsanlage und spart jede Menge Energie – und somit Geld.

 

7. Die Alte muss weg
Ist eure Heizung älter als 15 Jahre? Dann nichts wie raus mit ihr! Alte Anlagen haben nicht nur einen schlechten Wirkungsgrad, sondern sind meist auch noch völlig überdimensioniert. Moderne Heizgeräte hingegen verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Energie

Welche Temperatur in welchem Raum?

  • Wohnzimmer: 20-22 °C
  • Schlafzimmer: 15-18 °C
  • Kinderzimmer: 20 °C (nachts eher 16-18 °C)
  • Küche: 16-18 °C
  • Badezimmer: 23 °C
  • Flur/Diele: 15 °C
  • Keller/Dachboden: 12 °C

Dieser Beitrag stammt von unserer Kollegin Claudia Welkisch. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr sie unter c.welkisch@rheinenergie.com erreichen.





Frank Schneider

Eine Heizung ist immer nur so sparsam, wie sie vom Anwender bedient bzw. eingestellt wird und wie es die Beschaffenheit des Hauses ermöglicht. Des Weiteren kann ein günstiger Stromanbieter die Energiekosten um ein vielfaches senken.

Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle.

1. Die Isolation des Hauses

Ein schlecht gedämmtes Haus verbraucht nicht nur viel Heizenergie. Durch kühle Innenflächen der Außenbauteile ist auch die Behaglichkeit in den Zimmern bei weitem eingeschränkt. Eine gute Dämmung kommt demzufolge nicht nur der Umwelt und den Finanzen zu Gute, sondern sorgt auch für das perfekte Wohlfühl-Erlebnis in den eigenen vier Wänden.

2. Das richtige Lüften

Beim Stoßlüften auch die Innentüren öffnen. Der Luftwechsel wird dann wesentlich erhöht, vor allem dann, wenn die Fenster an den gegenüberliegenden Seiten geöffnet sind. Beachten Sie, dass beim Stoßlüften die Heizung nicht komplett ausgeschaltet wird, da das aufheizen der abgekühlten Bodenfläche, meist wesentlich mehr Energie verbraucht. Es reicht also vollkommen aus, die Heizleistung etwas zu drosseln.

3. Die richte Leistung der Elektrischen Fußbodenheizung

Wie Sie auf den nachfolgenden Seiten bemerken werden, bieten wir die Unterschiedlichsten Leistungen in den Bereichen von 67Watt bis 200Watt an. Hierbei ist immer zu berücksichtigen, dass bei einigen Folien, die Watt-Zahl auf den Quadratmeter gerechnet, dieselbe bleibt. Scheuen Sie nicht, uns um Hilfe zu bitten, wenn Sie sich bei der benötigten Wärmeleistung nicht sicher sind.

4. Nicht ohne Thermostat

Die Heizfolien funktionieren natürlich auch ohne Thermostat bestens. Wir empfehlen Ihnen aber aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit und Sparsamkeit, ein Thermostat zu installieren. Das Thermostat regelt bzw. hält die Temperatur genau, wie Sie es wünschen und erzeugt keine Energiespitzen. Wenn Sie stattdessen nur einen Kippschalter verwenden, müssen Sie die Temperatur manuell auf einem gleichbleibenden Niveau halten, was nicht sehr komfortabel ist.

5. Der passende Stromlieferant

Sollten Sie über einen Anbieterwechsel nachdenken, bitten wir Sie sehr vorsichtig bei der Wahl eines neuen Lieferanten zu sein.

Sogenannte Vergleichsportale sind bei der Suche nach einem neuen und günstigen Stromanbieter laut „Stiftung Warentest“ nur für geübte Nutzer eine wirkliche Hilfe. Kein Tarifrechner habe verbraucherfreundliche Voreinstellungen, urteilte das Magazin „Test“ in seiner März-Ausgabe. Von zehn Portalen kamen deshalb fünf auf eine Note „befriedigend“, vier auf eine Note „ausreichend“ und eins sogar auf die Note „mangelhaft“. Bitte vergewissern Sie sich also, dass die vermeintlich günstigen Angebote keine versteckten Kosten und keine überhöhten Vertragslaufzeiten ohne Tarifanpassungen beinhalten. Letztlich, wollen die Betreiber solcher Portale nur an den vermittelten Verträgen Geld verdienen.

Wenn Sie all diese Faktoren ein wenig berücksichtigen, wird Ihnen Ihre neue Heizung sehr viel Freude bereiten.

http://www.tf-fussbodenheizungen.com

Wir sind kontaktfreudig. Schreibt uns!