23.09.2015 Gesine

Fünf Beauty-Argumente für sparsames Heizen

Wenn es draußen kalt ist, freuen wir uns umso mehr, in einer muckelig warmen Wohnung zu sitzen. Technik siegt über Natur. Ätsch! Oftmals heizen wir die Räume dabei aber um einige Grad mehr auf, als nötig wären. Das belastet nicht nur das Portemonnaie und die Umwelt, sondern, oh Schreck, auch  unsere Schönheit. Wir verraten euch, warum. 

#1 Schuppige, faltige Haut

Der häufige Wechsel zwischen trockener Heizungsluft in Gebäuden und klirrend kalter Luft im Freien macht unserer Haut schwer zu schaffen. Die warme Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit, die kalte Winterluft sorgt dafür, dass die Talgdrüsen weniger Fett produzieren und damit der Eigenschutz sinkt. Die Folge: Die Haut verliert wertvolle Feuchtigkeit, juckt, spannt, wird faltig und schuppig.

 

Was hilft? Ein paar Grad weniger auf dem Zimmerthermometer! Dann trocknen Luft und Haut weniger aus. Eine Pflegecreme hilft der Haut, sich zu regenerieren und gegen die kalte Luft zu schützen. Im Winter darf die Creme ruhig etwas fettreicher sein als sonst. Es gibt sogar spezielle Wind- und Wettercremes im Handel.

#2 Rissige Lippen

Sinnlich sollen sie sein – unsere Lippen. Durch zu trockene und warme Heizungsluft ist oft das Gegenteil der Fall. Dann nämlich trocknet auch diese sensible Hautpartie aus, die Lippen erinnern an ein ausgetrocknetes Flussbett.

 

Was hilft? Bloß nicht piddeln! Heizung runter drehen, fetthaltige Lippenpflege auftragen. Besonders geschmeidig werden Lippen, wenn man sie leicht mit einer Zahnbürste massiert und danach eincremt.

#3 Trockene Haare

Wie die Lippen, so die Haare: Auch sie trocknen in der warmen Luft zunehmend aus und verlieren durch die dann poröse Oberfläche Feuchtigkeit. Außerdem laden sich trockene Haare statisch auf und stehen dann gerne mal zu Berge.

 

Was hilft? Wasserschalen auf die Heizkörper stellen. So wird die Luft feuchter. Reichhaltige Pflegespülungen, Kuren oder Haaröl können das angegriffene Haar wieder in Schwung bringen. Aber Vorsicht! Nicht überpflegen, sonst werden die Haare schwer. Haarkuren solltet ihr nicht öfter als einmal wöchentlich anwenden.

#4 Schmerzende Hände

Auch unseren Händen setzt die trockene Luft zu: Sie sind rissig, jucken und schmerzen. Auch hierfür ist der Wechsel zwischen den Extremen verantwortlich.

 

Was hilft? Wohnung mehrmals täglich stoßlüften. So kann die Heizungsluft entweichen. Handschuhe schützen die Hände in der Kälte. Fetthaltige Hautcreme auftragen. Enthält diese zusätzlich Harnstoff (Urea), wird Feuchtigkeit in der Haut besonders gut gebunden. Der Inhaltstoff Dexpanthenol regt die Bildung von neuen Hautzellen an und macht die geschundenen Partien schnell wieder geschmeidig. 

#5 Juckende Augen

Für unsere Augen ist trockene Heizungsluft ein echter Härtetest. Ihnen entzieht sie kontinuierlich Feuchtigkeit. Die Folge: Die Augen brennen, jucken, werden schneller müde und sind rot.

 

Was hilft? Öfter mal lüften (haben wir ja schon gelernt). Feuchtigkeitsspendende Augentropfen, auch künstliche Tränen genannt, sorgen zusätzlich für erfrischendes Nass auf unseren Linsen.

Das hilft immer: viel Trinken! Auch im Winter solltet ihr ausreichend trinken. So versorgt ihr euch von innen mit Feuchtigkeit.

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